Die obere Kammer der Schweiz, der Ständerat, sprach sich am Donnerstag dafür aus, einen Vorschlag zur Strengere Kapitaleinlagen für die grösste Bank des Landes, die UBS, zu prüfen. Die Kammer lehnte einen Antrag des Mitglieds Andrea Caroni ab, das Vorhaben an die Bundesregierung zu verweisen, was ein vorübergehender Sieg für die Regulierungsbehörden bedeutet.
Der Eidgenössische Rat hat ein Paket vorgelegt, das das Risiko einer erneuten Katastrophe der Credit Suisse im Jahr 2023 und deren anschliessende Übernahme durch die UBS verhindern soll. Laut dem Regierungsentwurf würde die UBS weitere Kernkapitalanforderungen in Höhe von circa 20 Milliarden US-Dollar tragen müssen, was nach Angaben der Bank ihre Möglichkeiten einschränken würde, Wachstum zu finanzieren und Dividenden für die Aktionäre auszuschütten.
Die UBS hat sich öffentlich gegen den Vorschlag ausgesprochen und argumentiert, dass der zusätzliche Kapitalpuffer die Mittel für Investitionen und die Gewinne der Anteilinhaber beschränken würde. Als Antwort drafte der Wirtschaftskommittee des Senats Ende August ein deutlich milderes Gegenangebot an die Regierung vor. Sowohl der Regierungsschlagder als auch das Gegenangebot des Komitees werden in den kommenden Stunden im Ständerat debattiert.












