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Wirtschaft/InflationArticle

Die Inflationsrate in der Eurozone ist im August bei 3,2% geblieben, im Mai stieg sie weiter

Die Inflation in der Eurozone blieb im August bei 3,2 %, trotz eines Energieeinkommens, jedoch warnen Wirtschaftsforscher, dass Sekundäreffekte sie bis Ende 2027 auf über 4 % drücken könnten.

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 17 Sept 2026 · 11:34 · 1 Min. Lesezeit
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Die Inflationsrate in der Eurozone ist im August bei 3,2% geblieben, im Mai stieg sie weiter

Die Inflation in der Eurozone blieb im August bei 3,2 Prozent, leicht unter dem vorherigen Schätzung von 3,3 Prozent, wie das Statistikbüro der Europäischen Union am Donnerstag mitteilte. Die Verbraucherpreise waren im Juli um 2,9 Prozent gestiegen. Die Europäische Zentralbank hat die Zinssätze um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent erhöht, um auf die Inflationserhöhung zu reagieren.

Die Energie ist der Haupttreiber. Die Preise für Energierzeugnisse stiegen im August um 14,3% gegenüber dem Vorjahr, angetrieben von der Turbulenz auf dem Ölmarkt, die mit dem Konflikt in Iran verbunden ist. Die EZB hat gewarnt, dass der Energieschock durch sogenannte zweite Runde-Effekte einen anhaltenden Preisdruck mit sich bringen kann – eine mögliche Lohn-Preis-Spirale, die durch höhere Kraftstoff- und Produktionskosten in eine allgemeine Teuerung ausartet.

Die Prognosen der EZB deuten darauf hin, dass die Gesamtinflation bis mindestens zum ersten Halbjahr 2027 wesentlich über ihrem Ziel von 2,0% liegen wird. Die Finanzmärkte gehen davon aus, dass Ende des Jahres eine weitere Zinsschätzung erfolgt, da die Händler eine weitere Straffung erwarten.

Daniel Hartmann, Chefökonom der Bantleon AG, sagte, die Aufwärtstrends seien vielfältig. Zweitfolgewirkungen aus dem Energiechock – einschliesslich höherer Transport- und Verpackungskosten, teureren landwirtschaftlichen Rohstoffen sowie Versorgungsengpässen aufgrund von Dürre – verzeichnen meist sechs bis neun Monate Verzögerung, bevor sie sich vollständig in der Lebensmittelinflation bemerkbar machen, so Hartmann. Transportdienstleistungen wie Flüge, Kurierdienste und Taxi, Autovermietung, öffentliche Verkehrsmittel und Paketreisen unterliegen einem ähnlichen verzögerten Kostenübertragungseffekt.

"Die Inflationsrate in der Eurozone könnte am Ende über 4,0 % liegen", warnte Hartmann.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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