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Wirtschaft/MakroArticle

Die Vertrauenslage der Schweizer Analysten steigt zum zweiten Monat in Folge: UBS CFA-Studie

Der UBS CFA Indikator legte im August um 2,1 Punkte auf +12,1 zu und erreichte damit die zweite aufeinanderfolgende positive Lesung seit der Verschärfung der geopolitischen Spannungen. Die Analysten gehen weiterhin uneinig über die Schweizer Wachstumsperspektiven, während die SNB-Zinsprognosen bis Mitte 2027 auf dem Niveau von nahe null verankert bleiben.

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 26 Aug 2026 · 14:54 · 1 Min. Lesezeit
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Die Vertrauenslage der Schweizer Analysten steigt zum zweiten Monat in Folge: UBS CFA-Studie

Die Zuversicht der Schweizer Analysten und Ökonomen bezüglich der wirtschaftlichen Aussichten des Landes verbesserte sich im August geringfügig, wie der am Mittwoch veröffentlichte UBS CFA-Indikator zeigt.

Der Indikator stieg um 2,1 Punkte auf +12,1 seit Juli und damit befindet sich der Index zum zweiten Monat in Folge im positiven Bereich seit der Verschärfung des Konflikts im Nahen Osten. Die Messung liegt zudem am zweithöchsten Wert seit Januar 2025. Trotz des Aufwärtstrends warnt die UBS, dass die Risiken für die Aussichten nach wie vor hoch sind.

Der Indikator, der in Zusammenarbeit mit der CFA Society Switzerland monatlich erstellt wird, basiert auf einer Umfrage unter 34 Experten, die zwischen dem 13. und 20. August durchgeführt wurde. Der Gesamtindex steigerte sich zwar leicht, die Meinungsdiversität unter den Befragten erhöhte sich jedoch. Der Anteil der Analysten, die in den kommenden sechs Monaten stabile wirtschaftliche Bedingungen erwarten, sank von etwa drei Vierteln auf rund 50%. Die optimistischen Prognosen stiegen auf rund 30 %, während die pessimistischen Ausblicke auf etwa 18 % kletterten.

Das Sentiment gegenüber der US-Wirtschaft, das im August Späße einer Verbesserung gezeigt hatte, änderte seine Richtung. Eine Mehrheit von 52,9 % der Teilnehmer geht jetzt davon aus, dass sich die Zustände in den nächsten sechs Monaten verschlechtern werden, was gegenüber dem Durchschnitt von 43 % seit Januar 2025, als die derzeitige Regierung ihren Amt aufgenommen hat, eine signifikante Veränderung darstellt.

Was die Geldpolitik betrifft, erwarten 86% der befragten Teilnehmer keine Zinssatzänderung der Schweizerischen Nationalbank bei der September-Sitzung. Mehr als 80% der Befragten gehen davon aus, dass die SNB ihren Referenzzinssatz bis Jahresende und wahrscheinlich auch im gesamten ersten Halbjahr 2027 auf 0% hält. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im nächsten Jahr wird als gering eingestuft, die Risiken liegen jedoch eher bei einer Normalisierung als einer Lockerung.

Die Umfrage widerspiegelt auch veränderte Ansichten zur Wechselkursrelation EUR/CHF: Die Teilnehmer streuten höhere Wahrscheinlichkeiten, dass der fairer Wert 0,90 übersteigt, während der Euro in den vergangenen Wochen gegenüber dem Franken gestiegen ist.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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