Das Defizit des Leistungsbalans Brasiliens worsened sich im Juli auf 8,11 Milliarden US-Dollar, was die Schätzungen von Ökonomen übersteigt und die anhaltenden外部 Finanzierungsprobleme unterstreicht. Das Defizit, das die Zentralbank am Donnerstag veröffentlichte, liegt laut verfügbaren Daten an der mittleren Prognose von 6,6 Milliarden US-Dollar.
Die ausländischen Direktinvestitionen in das Land entsprachen auch nicht den Erwartungen und beliefen sich im Monat auf 7,46 Milliarden US-Dollar. Dies fiel deutlich unter die Medianprognose von 7,92 Milliarden US-Dollar und signalisiert eine geringere Kapitalzufuhr, obwohl weiterhin Anstrengungen unternommen werden, Investitionen anzuziehen.
Auf 12-monatiger Basis belief sich das Defizit des Leistungsbalans Brasiliens im Juli auf 2,49 % des Bruttoinlandsprodukts, unverändert zum Vormonat. Diese Zahl macht deutlich, mit welchen Herausforderungen die Balance von Handels- und Kapitalströmen in der grössten Volkswirtschaft Lateinamerikas verbunden ist, in der die Aussenwirtschaft für globale Rohstoffpreise und interne politische Veränderungen sehr empfindlich ist.
Die Daten, die von der Zentralbank veröffentlicht wurden, geben einen aktuellen Überblick über die Gesundheit des brasilianischen Aussensektors in einem Umfeld, in dem die globale Risikobereitschaft schwankt und sich die geldpolitischen Erwartungen weltweit verändern.













