Der weltweite Aufwand für Transaktionen mit Stablecoin-Karten wird nach Angaben des Stablecoin-Zahlungsanbieters RedotPay bis 2028 auf 50 Milliarden US-Dollar pro Jahr steigen. Diese Prognose entspricht einemVierfachanstieg gegenüber dem derzeitigen Niveau und reflektiert die zunehmende Verbreitung der digitalen Dollar-gekoppelten Token in der Einzelhandel und grenzüberschreitigen Zahlungen.
Die neuesten Daten von RedotPay zeigen, dass der Sektor im Juli einen Rekord aufbrach und monatlich mehr als 1 Mrd. USD an Card-Transaktionen verbuchte. Die in Hongkong ansässige Firma bietet mittlerweile mehr als 8 Millionen Nutzern weltweit Dienstleistungen und verarbeitet jährlich über 14 Mrd. USD an Transaktionsvolumen, darunter Card-Transaktionen und Aufladungen.
Jonathan Chan, Co-Gründer und Leiter der Partnerschaften bei RedotPay, wies auf unregelmässige regionale Wachstumsmuster hin. Lateinamerika liegt im Moment an der Spitze der Adoption und zeigt das grösste Potenzial, gefolgt von Afrika. Chan führte die Expansion nicht nur auf die Durchdringung des Krypto-Bereichs zurück, sondern auf praktische Zahlungslösungen in Märkten, die mit Problemen im traditionellen Finanzwesen konfrontiert sind.
"Die schnellsten Märkte sind nicht unbedingt diejenigen mit der höchsten Kryptowerte," sagte Chan. "Das Wachstum wird von der Kontaktstelle von echtem Zahlungsleid, einfachen Zugang zu stabilen Coins, starken Fiat-Ausfahrten und regulatorischer Klarheit angetrieben."
Stablecoins, Kryptowährungen, die an Vermögenswerte wie den US-Dollar gekoppelt sind, gewinnen an Bedeutung bei grenzüberschreitenden Überweisungen, bei Unternehmens-Geschäftsführungen und in volatilen Volkswirtschaften, die Stabilität suchen. Ihre Integration mit Zahlungskarten hat die Einsatzmöglichkeiten von spekulativem Trading weit über den täglichen Handel und Geldüberweisungen hinaus erweitert.












