Die Aktien der Siegfried Holding Ltd fielen am Donnerstagmittag um 5,3% auf 76 Franken. Die Verluste wurden ausgedehnt, nachdem UBS die schweizerische Auftragsunternehmen für Entwicklung und Herstellung (CDMO) von einem „Buy“- auf ein „Neutral“-Rating senkte.
Der Aktienkurs öffnete bei 78,35 CHF und erreichte ein Sitzungs-Tief von 73,60 CHF, was deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 101,60 CHF und nahe dem Jahres-Tief von 65,05 CHF lag. Der aufgezwungene Markt zeigte leichte Rückgänge, wobei der S&P 500 um 0,1 % und der Nasdaq um 0,5 % fielen.
Die UBS-Analystin Tanya Hansalik senkte ihr Kursziel für Siegfried von 120 auf 80 Schweizer Franken und kürzte die Gewinnschätzungen für die Jahre 2026 bis 2028 um etwa 7%. Die RBC Capital senkte ebenfalls ihr Kursziel, was zu einer weiteren Belastung der Aktien führte.
Die Herabstufung folgt auf die Ergebnisse von Siegfried für das erste Halbjahr 2026, die am 21. August veröffentlicht wurden und eine gemischte Performance aufzeigten. Die nettoerlöse Umsätze mit Arzneistoffen stiegen in den Lokalwährungen um 4,8 % auf 431,1 Millionen CHF, während die nettoerlöse Umsätze mit Arzneimittelerzeugnissen um 1,5 % auf 201,9 Millionen CHF stieg. Das Kern-EBITDA wuchs um 6,0 % auf 142 Millionen CHF und führte die Kern-EBITDA-Marge auf 22,4 %. Die Prognose für das gesamte Jahr wurde beibehalten, wobei die Analysten jedoch eine implizite Beschleunigung von 9 % bis 13 % in der zweiten Hälfte feststellten und damit das Ausführungsrisiko für die kommenden Monate verringerter.
Das Investor-Image hat sich verschlechtert angesichts der Sorgen über eine langsameren Aufstieg der neuen Produktionskapazitäten als geplant und über schwächeren als erwartet erzielte Umsätze aus einem kürzlich übernommenen US-Geschäft. Der Rückgang führt auch die kurzfristige Erleichterung nach den Ergebnissen vor dem Wochenende fort, da weiterhin Skepsis besteht über die Nachhaltigkeit des zurückgestellten Wachstumsprofiils des Unternehmens für 2026.













