Die Ratingagentur Moody's Investors Service hat die Einstufungen für den Lokal- und Fremdwährungsemissionsbereich sowie für die gewährleistungsfreie Anleiheklasse Pakistans am Montag von Caa1 auf B3 hochgestuft. Dabei verweist die Agentur auf eine nachhaltige Verbesserung der Außenlage und der fiskalischen Kennzahlen des Landes.
Durch die Ratingaktion wurde die Länderabschätzigung in lokaler Währung von B2 auf B1 und in ausländischer Währung von Caa1 auf B3 erhöht. Die Upgrades beziehen sich auf die ausländischer Währung denominierten Senior-ratings der unbesicherten gewährleisteten Fremdwährungsanleihen des The Pakistan Global Sukuk Programme Co Ltd, deren Verpflichtungen direkte Regierungsverpflichtungen der pakistanischen Regierung sind.
Moody's verwahrt den stabilen Ausblick sowohl für den Staatshaushalt als auch für das Sukuk-Programm und erachtet die verminderten Risiken hinsichtlich der externen vulnerabilität als Folge der stetig wachsenden Devisenreserven und der fortschreitenden makroökonomischen Stabilisierung. Die Agentur beklagte, dass die Kosten für die Haushaltsfinanzierung während des Geldliberalisierungszyklus Pakistans zurückgegangen seien und sich die Tragbarkeit der Schulden verbessert hätten.
Der Upgrade spiegelt eine höhere Widerstandsfähigkeit im Kreditprofil Pakistans im Vergleich zu früheren Perioden wider, einschließlich der Widerstandsfähigkeit gegen äußere Schocks während des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten. Die Bewertung BBB-/B3 wird jedoch weiterhin durch strukturelle Schwachstellen in der Außenposition, geringe operative Kapazitäten, eine enge Einnahmenbasis sowie Einschränkungen bei der Anwerbung von Investitionen und der Anstachelung der Wirtschaftswachstum beeinträchtigt.
Die frühere Rating-Aktion von Moody's fand im August 2025 statt.













