Die Aktien der Siegfried Holding Ltd sanken am Freitag um 5,3 % nach der Downgrade des Schweizer Arzneimitteldienstleisters von „Buy“ auf „Neutral“ durch die UBS sowie der Senkung des Kursziels von 120 CHF auf 80 CHF.
Die Aktie eröffnete bei CHF 78,35 und erreichte einen Kursverfall auf CHF 73,60, was einen Rückgang vom 52-Wochen-Hoch bei CHF 101,60 darstellt. Mittags notierte Siegfried mit einem Rückgang von 4,24% auf CHF 76, was einem Wertverlust von CHF 3,40 entspricht.
Die Analystin der UBS, Tanya Hansalik, senkte ihre Gewinnprognosen für die Jahre 2026 bis 2028 um etwa 7 %, da sich der Ausbau der neuen Produktionskapazitäten langsamer als erwartet entwickelte und die Erlöse aus dem kürzlich erworbenen US-Geschäft niedriger als erwartet waren. Die RBC Capital senkte ebenfalls ihr Kursziel für die Aktien.
Die Abstufung erfolgt nach den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2026, die am 21. August veröffentlicht wurden und eine Steigerung der Umsätze in Lokalwährung um 4,8 Prozent für Arzneimittelstoffe auf CHF 431,1 Mio. sowie eine Zunahme der Umsätze aus Arzneimitteln um 1,5 Prozent auf CHF 201,9 Mio. aufzeigen. Das EBITDA stieg im Kern um 6,0 Prozent auf CHF 142 Mio. und damit stieg die Marge auf 22,4 Prozent. Das Unternehmen bekräftigte seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr, was eine Beschleunigung des Wachstums im zweiten Halbjahr von 9 bis 13 Prozent impliziert.
Die Analysten führten aus, dass Siegfrieds Wachstumsprofil weiterhin nach hinten gelagert ist, was die Sicht in der nahen Zukunft begrenzt und das Risiko im zweiten Halbjahr konzentriert. Der breitere Markt zeigte moderate Rückgänge, wobei der S&P 500 um 0,1% und der Nasdaq um 0,5% zurückging.













