Sandoz hat für sein Biosimilaren-Geschäft ehrgeizige langfristige Zielsetzungen festgelegt, wie Analysten des "ZertifikateJournals" in ihrer neuesten Ausgabe schreiben. Auf ihrem Kapitalmarkt-Tag präsentierte der Generikahersteller eine Strategie mit dem Namen "Bio100", in deren Rahmen er plant, sein Biosimilaren-Portfolio aus den derzeit 13 Produkten bis zum Jahr 2040 auf 100 zu erweitern. Der Nettoumsatz soll sich zwischen den Jahren 2025 und 2035 mehr als verdoppeln.
Biogenspezialprodukte gelten als margenreicher als klassische Generika und profitieren von einer wachsenden Anzahl abgelaufener Patente. Dies macht die Positionierung von Sandoz gut geeignet für einen Markt mit hohem langfristigem Wachstumspotenzial. Das Management strebt bereits eine jährliche Umsatzsteigerung im Bereich des mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereichs bis 2030 an.
Es gibt jedoch weiterhin einige Risiken. Potentielle US-Importzölle machen Sorgen für die globale Geschäftstätigkeit des Unternehmens. Obwohl Sandoz relativ gut aufgestellt ist mit seinem weltweiten Produktionsnetz, ist die Wirkung auf Lieferketten und Margen kaum zu schätzen. Patentstreitigkeiten, die in der Branche der Biosimilare allgegenwärtig sind, könnten die Markteinführungen verzögern und zusätzliche Kosten verursachen.











