S&P Global Ratings senkte die Prognose für Emergent BioSolutions Inc. von stabil auf negativ, da die Wettbewerbsituation auf dem Markt für nasalen Naloxon stärker sich verstärkt und die Umsätze des Hauptprodukts NARCAN für die Unterdrückung von Opioid-Überdosen schwächer als erwartet ausfallen.
Die Kreditwürdigung der Emittentin, Emergent BioSolutions, wurde auf 'B-' festgestellt, während die Rating für die ungesicherte Anleihe auf der Emissionsseite auf 'CCC+' sichergestellt wurde. Die Abstimmung folgt der Ankündigung des Unternehmens, die Prognose für das Gesamtjahr 2026 aufgrund des Preisdrucks durch zwei neue Marktteilnehmer und der reduzierten Nachfrage nach NARCAN gelowert zu haben.
Die Umsatzprognose für 2026 wurde im Mittelfall um 80 Millionen US-Dollar reduziert, während die justierte EBITDA-Prognose um 25 Millionen US-Dollar gesenkt wurde. S&P prognostiziert, dass der Umsatz im kommerziellen Segment um etwa 25 % abnimmt, während der Bereich medizinischer Gegenmaßnahmen um circa 2 % schrumpft. Trotz dieser Belastungen erwartet S&P, dass die EBITDA-Marginen in den Jahren 2026 und 2027 stabil bei etwa 18 % bleiben, nachdem sie im Jahr 2025 auf ein Höchstmaß von 32 % gestiegen waren.
Die Ratingagentur führte die hohe Marge für 2025 auf einen einzelnen Auftrag für ACAM2000, einen Tollwandeimpfstoff, zurück. Emergent BioSolutions hat die Kosten reduzieren wollen, einschließlich der Personalreduzierung, um den Umsatzeinbruch teilweise zu kompensieren.
Emergent BioSolutions hat 440 Millionen USD an befreiungsfähigen Haftnoten, die im August 2028 fällig werden, und die derzeit mit einer Bewertung 'CCC+' versehen sind. Bis Juli 2026 verfügte das Unternehmen über rund 280 Millionen USD an Bargeld, das durch eine starke Einzahlung von offenen Rechnungen unterstützt wird, und hatte unter seinem 50 Millionen-Dollar-Anlagebasierten Kreditgeschäft die volle Verfügbarkeit. Darüber hinaus kündigte das Unternehmen einen Schuldenerwerbsvertrag für 75 Millionen USD an.








