Die US-Börsen- und Wertpapieraufsichtsbehörde (U.S. Securities and Exchange Commission) klagte am Dienstag gegen drei ehemalige Führungskräfte von Tricolor, einem in Texas ansässigen Händler von Gebrauchtwagen und Ausfall-Leasingunternehmen, das im September 2025 Insolvenz anmeldete.
In der Beschwerde der SEC werden der frühere CEO Daniel Chu, der CFO Jerome Kollar und der Senior Finance Director Ameryn Seibold benannt und ihnen Betrugsstraftaten nach den US-Wertpapiergesetzen vorgeworfen. Die Regulierungsbehörde beschuldigt die Führungskräfte, dass sie von mindestens 2020 bis zum Zusammenbruch des Unternehmens falsche und irreführende Aussagen über den finanziellen Zustand des Unternehmens gemacht haben, während sie 1,9 Milliarden US-Dollar durch Wertpapieroffensive mit Sicherheiten aufgebracht haben.
Die Staatsanwälte erstellten im Dezember separat parallele Strafvorwürfe. Chu hat sich zu allen acht Anklagen in der Strafanzeige nicht schuldig bekannt. Ein Bundesrichter lehnte Anfang dieses Monats seine Forderung zurück, die Hauptanklage zu entlassen.
Die SEC verlangt die Rückforderung unrechtmäßig erworbener Gewinne, Strafen sowie eine dauerhafte Sperre, die es Chu und Kollar hindert, in öffentlichen Unternehmen als Vorstände oder Manager tätig zu sein. Der Regulierungsbehörde zufolge legten die Führungskräfte Hunderte von Millionen Dollar an Hypotheken mit schlechter Kreditwürdigkeit als Sicherheit an, was die Integrität der privaten Kreditmärkte untergraben könnte.
David Woodcock, Direktor für Rechtsdurchsetzung der SEC, erklärte: "Wir belegen, dass diese Beschuldigten die Anleger auf Grundlage falschen Sicherheiten betrogen und die Integrität unserer privaten Kreditmärkte verletzt haben."
Daniel Chus Anwalt Matthew Schwartz von Boies Schiller Flexner bezeichnete den Fall der SEC als eine "neue Auflage" früherer Vorwürfe, von denen viele er als unrichtig bezeichnet. "Wir freuen uns auf eine umfassende und faire Anhörung vor dem Gericht", sagte Schwartz.







