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LIVE-DESK·Globale Marktredaktion·Last updated 14s ago
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Märkte/AktienArticle

Steigende US-Renditen und Nahost-Spannungen belasten asiatische Aktien

Nikkei verliert 0,3 % – starke Japan-Daten vs. Inflationsrisiken; Shanghai uneinheitlich, Kospi mit Chip-Gewinnern; Brent bei 93,71 USD vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 22 Aug 2026 · 05:30 · 2 Min. Lesezeit
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Steigende US-Renditen und Nahost-Spannungen belasten asiatische Aktien

Asiatische Aktienmärkte schlossen am Freitag mit Verlusten, da steigende US-Renditen und eskalierende Spannungen im Nahen Osten die Risikobereitschaft der Anleger dämpften. In Tokio gab der Nikkei 225 um 0,3 % auf 66.008,45 Punkte nach, während der breitere Topix um 0,1 % auf 4.054,66 Punkte fiel. Der Shanghai Composite verharrte mit 3.904,46 Punkten nahezu unverändert, doch der CSI 300 stieg um 0,5 % auf 4.615,62 Punkte.

Die Erholung der japanischen Industrie konnte die Märkte nur begrenzt stützen, obwohl die Industrieproduktion im August laut S&P Global-Daten so stark zulegte wie seit 2018 nicht mehr. „Fabriken berichteten von deutlichen Produktions- und Auftragssteigerungen“, erklärte Annabel Fiddes. Doch die beschleunigte Inflation nährt die Erwartung weiterer geldpolitischer Straffungen durch die Bank of Japan – und bremst damit die Kursgewinne.

Der südkoreanische Kospi zeigte sich dagegen freundlich, wobei Chip-Hersteller wie Samsung Electronics und SK Hynix zu den stärksten Werten zählten, gestützt durch die robuste Nachfrage aus den USA. Dagegen litten Batterieproduzent LG Energy Solution sowie die Autobauer Hyundai und Kia unter deutlichen Kursverlusten.

Chinesische Aktien präsentierten sich uneinheitlich, während Anleger auf weitere fiskalische Impulse zur Belebung der schwächelnden Wirtschaft warteten. Vize-Finanzminister Liao Min deutete an, dass bald zusätzliche Massnahmen angekündigt würden – doch breitere Sorgen über die US-Schuldenentwicklung und eine mögliche Dollar-Abwertung belasteten die Stimmung. Die Ankündigung von Scott Bessent, US-Finanzminister, zusätzliche Anleihenkäufe zu tätigen, verstärkte die Nervosität. Analysten warnen, dass Rekorddefizite das Vertrauen der Anleger untergraben könnten. „Anleger reagieren empfindlich, wenn sie fundamentale Probleme wie nicht tragfähige Schuldenstände erkennen“, sagte Steven Zeng, Stratege bei der Deutschen Bank.

Der US-Dollar legte gegenüber den meisten asiatischen Währungen zu und stieg um 0,1 % auf 158,92 Yen sowie auf 6,7231 Yuan. Gegenüber dem Schweizer Franken gab er um 0,1 % auf 0,7989 CHF nach, während der Euro um 0,2 % auf 1,1696 USD und 0,9344 CHF zulegte.

Geopolitische Risiken prägten auch die Rohstoffmärkte: Brent-Rohöl verharrte nahe einem Monatshoch von 93,71 USD je Barrel, bevor Gewinnmitnahmen die Kursgewinne begrenzten. US-WTI-Rohöl fiel um 0,2 % auf 86,61 USD. Die eskalierenden Spannungen nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit beispiellosen Sanktionen gegen den Iran verstärkten die Besorgnis über mögliche Lieferunterbrechungen durch die Straße von Hormuz.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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