Alibaba Group plant, in Hongkong bei einer sekundären Aktienemission bis zu 80 Milliarden HK-Dollar (etwa 10,2 Milliarden US-Dollar) einzuziehen, was laut Aufzeichnungen die größte Folgeemission eines dort notierten Unternehmens wäre.
Die Emission umfasst 710 Millionen Stammaktien zu einem Preis von HK$112,70 je Aktie, was einem Abschlag von 3,6 % gegenüber dem letzten Schliesskurs entspricht. Die Transaktion ist als Offshore-Transaktion strukturiert und befasst sich nicht mit US-Investoren aufgrund der Registrierungspflicht gemäß den US-amerikanischen Wertpapiergesetzen.
Die Nachfrage war stark, wobei Souveräne Wohlfahrtsfonds zu den Käufern gehörten, was dazu führte, dass Alibaba die Größe des Angebots nach der starken Übersteuerung ausdehnte. Die Transaktion entspricht der drittgrößten sekundären Aktienemission weltweit in diesem Jahr und liegt hinter Angeboten von Alphabet und Intel.
Die Erlöse werden für die gesamte KI-Entwicklung von Alibaba verwendet, einschließlich Halbleiter, Recheninfrastruktur und der Bereitstellung von KI-Modellen. Das Unternehmen möchte die Rückzahlungsperiode für seine Kapitalausgaben von drei auf 2,5 Jahre verkürzen und bezieht sich dabei auf die wachsende Nachfrage nach KI-Dienstleistungen.
Die kurzfristigen Finanzdaten zeigen die hohen Investitionen: Der Nettoertrag fiel in der Periode April-Juni um 75 % im Vergleich zum Vorjahr, da die Ausgaben für KI angestiegen sind. CEO Eddie Wu betonte die Notwendigkeit, eine ausreichende Rechenkapazität aufzubauen, um das künftige Wachstum abzudecken.
Zu den gemeinsamen Buchführer des Deals gehören Morgan Stanley, HSBC, UBS und China International Capital Corp. Reuters berichtete bereits am Sonntag über den Plan.













