Qatar und der Iran führten am Donnerstag hochrangige Diskussionen über einen phasenweisen Rahmen, der die Bildung eines vorübergehenden gemeinsamen Schifffahrtskorridors durch den Hormuskanal unter Beteiligung von Oman umfasst.
Bei einem Besuch von Teherans von Qatars Ministerpräsident haben die beiden Länder zudem eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Entmining der strategischen Wasserroute überprüft. Der vorgeschlagene Korridor soll laut den in den Verhandlungen zitierten Beamten unter einem in Phasen gesetzten Umsetzungsplan laufen.
Beide Länder heben die Bemühungen zur Verringerung der regionalen Spannungen und zur Schaffung von Bedingungen, die einen Dialog fördern, hervor. Die Hormuschlucht, ein wichtiger Durchgangsbereich für weltweite Öllieferungen, ist in den letzten Jahren ein Schwerpunkt der Sicherheitssorgen im maritimen Bereich.
Die Verhandlungen erfolgen im Rahmen einer breiteren regionalen diplomatischen Anstrengung, die darauf abzielt, die Schifffahrtswege zu stabilisieren und die Risiken für den Handelsverkehr im Persischen Golf zu minimieren.












