Auf der Citi Global TMT Conference 2026 stellte Opera eine kontinuierliche Umsatzsteigerung heraus. Der Browser-Hersteller erzielte einen Umsatz von 738 Millionen US-Dollar, gegenüber 107 Millionen US-Dollar im ersten Jahr der derzeitigen Unternehmensführung, was einem jährlichen Wachstum von über 20 % über das vergangene Jahrzehnt entspricht. Die Geschäftsleitung hat sich das Ziel, den Umsatz auf 1 Milliarde US-Dollar zu steigern, als nächstes Zwischenziel gesetzt und bezeichnete es als "noch nicht so weit entfernt".
E-Commerce hat sich zu einem zentralen Wachstumstreiber entwickelt. Die monatlichen Einnahmen von Opera aus dem E-Commerce-Markenbereich stiegen innerhalb von 2,5 Jahren von 40 Millionen USD auf 240 Millionen USD, womit der Anteil der Werbeeinnahmen von rund 20 % auf über 50 % stieg. Das Unternehmen schätzt, dass der gesamte E-Commerce-Markt einen Umfang von über 100 Milliarden USD aufweist, was den Umfang der Möglichkeiten unterstreicht.
Der Nutzerreichtum vergrösserte sich auch. Opera Ads erreicht jetzt weltweit 700 Millionen Nutzer, wobei 200 Millionen dazu gekommen sind im ersten Halbjahr der aktuellen Periode. iOS-Nutzer, die zuvor etwa 1 % der Smartphone-Basis ausmachten, machen jetzt nach regulatorischen Änderungen etwa 10 % aus. Die monatlich aktiven Nutzer wuchsen in den Vereinigten Staaten um 40 % und in London um 66 % im letzten Quartal. Auf einem europäischen Markt, auf dem Opera einen Browser-Marktanteil von 5 % hat, brachte es 10 % des Verkehrs eines grossen E-Commerce-Partners.
Das Produktangebot der Firma umfasst den Flagship-Browser Opera One, den auf Gamer fokussierten Opera GX und den KI-orientierten Opera Neon, der auf einem Abonnement-Modell basiert und das höchste Nutzerengagement bietet. Partnerschaften bleiben im Zentrum der Strategie; Opera arbeitet bereits seit 25 bis 26 Jahren mit Google zusammen und arbeitet mit Plattformen wie Apples App Store, OpenAIs Atlas-Browser und anderen zusammen.
Die finanziellen Kennzahlen zeigen eine Dividendenrendite von 4,41 %, ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12,9 und ein PEG-Ratio von 0,24. Die Margen im Bruttoerfolg liegen bei 50 % und die Umsatzentwicklung liegt nach den neuesten Angaben bei mehr als 23 %. Die Marketingkosten auf den westlichen Märkten sind 20 bis 30 Mal höher pro Erreichung als in aufstrebenden Märkten.
Der Geschäftsführer Frode Jacobsen betonte die Notwendigkeit, Opera als unabhängigen Browser zu differenzieren, um Installationen zu gewinnen, und wies darauf hin, dass das Wachstum des Unternehmens von starken Partnerschaften und der Fähigkeit abhängt, Traffic für E-Commerce-Partner zu erzielen.













