Needham erhöhte sein Kursziel für UiPath Inc. auf 22 US-Dollar von 15 US-Dollar und bestätigte die Kaufempfehlung, wobei es die zunehmende Nutzung von KI und das hohe Wachstum bei den Kunden von UiPath hervorhob. Die Firma wies auch darauf hin, dass die Bewertung von UiPath laut den Zielvorgaben für das Geschäftsjahr 2029 und das Kalenderjahr 2028 auf etwa 13 Mal den Unternehmenswert gegenüber dem freien Cashflow liegt.
Die Aktien von UiPath, die sich im vergangenen Jahr um 65 % erhöht haben, wurden Ende letzten Monats mit 18,15 US-Dollar gehandelt. Das Unternehmen wird am 3. September seine Ergebnisse verkünden, wobei Bloomberg Options-Daten auf eine geschätzte Kursbewegung von 11% nach der Bekanntmachung schliessen. Historisch hat UiPath zweimal in seinen letzten acht Gewinnmeldungen den impliziten Optionsbewegungen übertroffen.
Needham betonte bullische Faktoren wie solide Fähigkeiten in der Prozessautomatisierung, eine sich beschleunigende Akzeptanz bei Kunden im Premiumsegment und einen robusten Free-Cashflow-Wachstum. Das Institut verweist zudem auf die 83-prozentige Brutto Gewinnmarge von UiPath und den aktuellen Liquiditätsgrad von 2,31 als unterstützende Indikatoren. UBS erhöhte sein Kursziel separat von 12 USD auf 19 USD und behielt dabei seine neutrale Haltung.
Im Analystenkommentar berichtet UiPath über die Einführung von Maestro Case, einem künstlichen Intelligenz-basierten Tool zum Fallmanagement, das in die Geschäftsoffenzustellungsplattform Maestro integriert ist. Die Lösung wurde entwickelt, um AI-Agenten, robotgestützte Prozessautomatisierung, menschliche Workflows, Anwendungen und Daten innerhalb von Unternehmensprozessen einheitlich zu koordinieren. Needhams Einschätzung stimmt mit den umfassenderen Erwartungen für produktivitätssteigernde Effekte durch künstliche Intelligenz in Unternehmenssoftware überein. Allerdings warnen Analysten vor möglichen Verzögerungen bei der Einführung von KI und einer verschärften Konkurrenz von vertikalen Anbietern und Providern von Edge-Infrastrukturen.
Zu den ursächlichen Risiken gehören Sorgen über eine Durchfällegelung der künstlichen Intelligenz, Konkurrenz durch intern entwickelte Lösungen und eine mögliche Verlangsamung des jährlichen Netto-Rekurrendenumsatzwachstums auf unter 10 % im zweiten Halbjahr 2027.













