Die Aktien von Build-A-Bear Workshop verloren am Donnerstag um 27,3% auf 28,44 Dollar und markierten damit den stärksten tagesweisen prozentualen Rückgang in der Geschichte des Unternehmens, wobei der Kurs auf ein Zwei-Jahres-Tief sank. Die Aktie liegt im Jahresverlauf nun rund 54% im Minus.
Der Verkaufswelle ging die Anpassung der Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 auf einen Bereich von 500 Millionen bis 525 Millionen Dollar voraus, gegenüber der bisherigen Schätzung von 530 Millionen bis 550 Millionen Dollar. Dies ist die zweite Prognose Senkung in diesem Jahr; die erste wurde im Mai nach schwächerer Ladenfrequenz bekannt gegeben.
Das Management gab an, dass die aktualisierte Prognose laufende Zölle und damit verbundene Kosten in Höhe von 10 Millionen bis 11 Millionen Dollar einbezieht. Zudem bestätigte Build-A-Bear, dass eine multimillionenschwere Grosshandelspartnerschaft mit Walmart nicht verlängert werden konnte, und dass andere Grosshandelsinitiativen langsamer voranschreiten als erwartet.
Auch Personalwechsel wurden bekannt gegeben. Chief Growth Officer David Henderson wurde ohne Angabe von Gründen mit Wirkung vom Mittwoch entlassen. Das Unternehmen bekräftigte den im März bekannt gegebenen Nachfolgeplan, wonach die langjährige CEO Sharon Price John im Juni in den Ruhestand tritt und durch Chris Hurt, Chief Operations and Experience Officer, abgelöst wird.
Analysten bei D.A. Davidson & Co, die eine Kauf-Empfehlung aufrechterhalten, bemerkten, dass die revidierte Prognose bei allen Positionen unter den Konsens fällt und auf eine schwächere Rentabilität im zweiten Jahreshalbjahr aufgrund zusätzlicher Zollbelastungen hindeutet.













