Mota-Engil, der portugiesische Bau- und Infrastrukturkonzern, verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres eine Jahresumsatzsteigerung von 24 % auf 74 Millionen €, angetrieben durch einen Rekordkonsolidierungsstand von 17,7 Milliarden €. Die Aktien des Unternehmens stiegen nach der Präsentation des H1 2026-Ergebnisses am 27. August 2026 um 3,53 % auf 4,804 €.
Der Umsatz für das Halbjahr, das am 30. Juni endete, wuchs um 6 % auf 2,90 Milliarden €, während sich das EBITDA um 10 % auf 487 Millionen € erhöhte, was einer Marge von 17 % entspricht. Der freie Cashflow stieg auf 159 Millionen €, was 33 % des EBITDA entspricht und drei Mal so viel ist wie der fünfjährige Durchschnitt. Die Netto-Schuld belief sich auf 1,99 Milliarden € mit einem Netto-Schulden-/EBITDA-Verhältnis von 1,94x, was gegenüber 1,98x zu Jahresende 2025 eine Verbesserung darstellt. Die Gesellschaft emittierte ausserdem 110 Millionen € an Nachhaltigkeitsanleihen mit einer Kuponrate von 4,60 %, die bis 2031 fällig werden, und nahm dabei eine Nachfrage auf, die 2,6 Mal so gross war wie die anfängliche Anleiheemission.
Die Umschichtung des Ordervolumens um 4,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2026 – mehr als doppelt so hoch wie das 1,7 Milliarden Euro hohe Wachstum im selben Zeitraum im Vorjahr – verschaffte eine Ausführungsnähe über 3,7 Jahre. Die Kernmärkte trugen 75 % des Auftragsvolumens für die Ingenieursleistungen und Projektdurchführung bei, angeführt von Mexiko (21 %), Angola (16 %) und Brasilien (14 %). Die regionale Performance variedierte, während der Umsatz in Lateinamerika um 7 % und in Afrika um 11 % stieg, während in Europa aufgrund von Projektverzögerungen ein Rückgang von 20 % festzustellen war.
Das Management bezeichnete strukturelle Verbesserungen bei der Profitabilität, wobei der Nettobetrag im ersten Halbjahr 2,5-mal höher war als im Jahr 2023. Das Unternehmen bekräftigte seine Volljährigungsvorhersage für 2026 und geht von einer zweistelligen Umsatzsteigerung von 10 bis 15% aus. Die EBITDA-Margen werden auf circa 17 bis 18% gehalten. Der Verschuldungsgrad in Verhältnis zum EBITDA wird auf unter 2x festgelegt, und die Investitionsausgaben werden auf einem Niveau von etwa 7% des Umsatzes angesiedelt bleiben.












