Der deutsche Leitindex für Aktien schloss am Freitag auf einem neuen Rekord. Die Gewinne bei Aktien aus Versorgungsunternehmen, Chemiekonzernen und Versicherungsunternehmen kompensierten die Verluste bei ausgewählten Aktien aus der Industrie und dem Gesundheitssektor. Der DAX stieg um 0,82 % und schloss bei einem neuen Allzeithoch. Der MDAX legte um 0,22 % zu und der TecDAX kletterte um 0,44 %.
Auf der Frankfurter Börse wurden 389 Aktien mit steigenden Kursen gegenüber 259 Aktien mit fallenden Kursen gehandelt, bei 28 Aktien blieb der Kurs unverändert. Der DAX-Volatilitätsindex stieg um 2,10 % auf 16,36, was moderate Tageschwankungen widerspiegelte.
Unter den besten Wertsteigerern der DAX stellten die Bayerische Motoren Werke AG mit einem Plus von 4,50 % auf 62,64 den Spitzenreiter, gefolgt von der Volkswagen AG VZO O.N. mit 77,42 (+3,23 %) und der Mercedes-Benz Group AG mit 46,95 (+2,96 %). Zu den schlechteren Wertsteigerern zählten die Rheinmetall AG, die um 1,59 % auf 1.154,60 fielen, die Scout24 AG mit 80,45 (-0,98 %) und die Fresenius SE & Co KGAA O.N. mit 45,86 (-0,75 %).
Der MDAX zeigte unter den Unternehmen Lanxess AG mit einem Kursanstieg von 3,87 % auf 14,49, Aumovio SE mit einem Plus von 3,74 % auf 36,10 und Wacker Chemie O.N. mit einem Zuzug von 3,16 % auf 93,10. Redcare Pharmacy NV zeichnete sich als führender Absteiger aus mit einem Kurssturz von 5,86 % auf 63,50, während Hensoldt AG um 2,26 % auf 87,20 und TKMS GmbH um 1,65 % auf 89,60 abiegten.
Im TecDAX stieg die TeamViewer AG um 2,57% auf 7,18, die SMA Solar Technology AG gewann 2,23% auf 57,25 und die Siltronic AG legte 2,08% auf 81,10 zu. Zu den schlechtesten Performern gehörten erneut die Hensoldt AG mit 87,20 (-2,26%), die Kontron AG mit 22,50 (-1,83%) und die Aixtron SE mit 36,60 (-1,32%).
Die Rohstoffe gaben nach, da die Gold-Futures für Dezember 2,07 % auf 4.567,50 USD pro Troy-Ounce einbrachen und die Brent-Rohöl-Futures für November 0,63 % auf 87,96 USD pro Barrel zurückgingen. Das West Texas Intermediate für den Oktober-Februar sinkte um 0,60 % auf 83,03 USD pro Barrel. Der Euro schwächte sich gegenüber dem Dollar um 0,49 % auf 1,16, während der US-Dollar-Index-Futures um 0,45 % auf 99,54 gestiegen ist. Der Euro ging gegenüber der britischen Pound unverändert auf 0,86.












