Morgan Stanley schätzt, dass die Dividendenzahlungen bei thailändischen Raffinierbetrieben bis 2026 auf das Doppelte angestiegen sein werden, nachdem sie sich in den letzten Jahren bereits verdoppelt hatten. Die Bank führt den Anstieg auf überschüssige Cashflows zurück, die durch höhere Raffinierermargen und reduzierte Verschuldungsspielräume entstanden sind, wobei die Raffinerien nur etwa 16 % der Cashflows im ersten Halbjahr 2026 als Dividende ausschütten.
Die Investmentbank prognostiziert, dass sich die mittelfristigen Rohölraffinage-Margen nach einem robusten zweiten Quartal 2026 stabilisieren werden, und zwar etwa 30 % über den historischen Durchschnittswachstumswerte in der Zwischenkonjunktur. Diese Prognose spiegelt die Zugespürtheit der globalen Lieferungen, die auf ihrem niedrigsten Stand seit 2022 liegen, sowie die beengten Kapazitätserweiterungen und Raffineriekonkursmeldungen wider, die die Produktmärkte weiter beeinträchtigen.
Thailändische Raffinerien legen die Reduzierung von Schulden und die moderate Kapitalsanwendungen in die Vordergrund, was ihnen ermöglicht, mehr Cash an die Aktionäre zurückzugeben. Morgan Stanley erwartet, dass die jährlichen Raffinierungsmargen trotz potenzieller kurzfristiger Volatilität und Normalisierung von derzeitigen Höchstständen weiter über dem historischen Durchschnitt liegen werden.












