Die Aktien von Moderna stiegen am Dienstag im Pre-Market-Geschäft um 2,9%, nachdem das Unternehmen und der Partner Merck positive Ergebnisse aus dem Endstadium der klinischen Prüfungen für seinen personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff intismeran autogene veröffentlicht hatten.
Im Rahmen einer Phase-III-Studie bei Patienten mit chirurgisch entfernten Melanomtumoren erfüllte der Impfstoff seinen primären Endpunkt und zeigte eine signifikante Reduzierung der Recidivrate. Dies ist laut den Unternehmen das erste erfolgreiche Phase-III-Ergebnis für eine auf mRNA basierende Krebsimmuntherapie. Der Impfstoff wird unter einer Zusammenarbeit zwischen Moderna und Merck entwickelt, wobei letztere die Kommerzialisierung übernommen hat.
Der klinische Erfolg folgt auf den umfassenden Aufwärtstrend von Moderna in diesem Jahr. Die Aktien notieren seit Jahresbeginn um 392 % höher und liegen deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 176,66 US-Dollar. Die Analystin von Barclays, Eliana Merle, hat das Kursziel für das Unternehmen von 48 US-Dollar auf 125 US-Dollar angehoben und dabei den Rating »Equal Weight« beibehalten. Die Überarbeitung wurde am späten Montag veröffentlicht. Separately hatte Wolfe Research Moderna zuvor von »Underperform« auf »Peerperform« hochgestuft und schätzt unangepasste Spitzenumsätze in Höhe von 9,2 Milliarden US-Dollar für vier Indikationen – adjuvantes Melanom, renaler Zellkarzinoid, muskelinvasives Blasenkarzinom und nicht kleinzelliger Lungenkrebs – aus, bevor man das Gewinnsplitting-Abkommen von Merck berücksichtigt.
Der breitere Markt zeigte moderate Gewinne, so erhöhte sich der Nasdaq Composite um 1,0 % und der S&P 500 um 0,5 %. Analysten gehen davon aus, dass 2027 ein potenzielles Jahr für die Kommerzialisierung von mRNA-Krebsimpfungen ist, abhängig von positiven Zwischenresultaten aus laufenden Studien.












