Mexicos Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard sagte am Freitag, das Land hoffe, Handelsvereinbarungen mit den USA zu vereinbaren, die den Fortschritt der laufenden US-Kanada-Verhandlungen im Rahmen des Überprüfungsprozesses des USMCA widerspiegeln.
Ebrard erklärte, dass Mexiko eine unabhängige Verhandlungsstrategie verfolgt und die Fortschritte Kanadas in den Verhandlungen nicht als konkurrierende Bedrohung sieht. Die Kommentare folgen auf die neueste Runde der Gespräche zwischen den drei Nationen, die darauf abzielen, die USMCA zu modernisieren, die im Jahr 2020 die NAFTA ersetzte.
In den Verhandlungen zwischen den USA und Kanada lag der Schwerpunkt auf Arbeitsstandards, digitalem Handel und Mechanismen zur Beilegung von Streitfällen, während Mexiko die Nachhaltigkeit der Lieferketten und die Regeln für die Herkunft von Automobilen besonders betonte. Ebrards Aussagen deuten darauf hin, dass Mexiko eine Abnützung der Ergebnisse des trilateralen Abkommens sucht, ohne seine eigenen politischen Prioritäten zu verletzen.
Analysten stellen fest, dass die Überprüfung des USMCA, die Ende 2026 abgeschlossen sein soll, die handelspolitischen Dynamiken in Nordamerika neu formen könnte mit möglichen Anpassungen bei Zöllen, Quoten und regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Haltung Mexikos spiegelt einen strategischen Versuch wider, seine wirtschaftliche Beziehungen zu den USA und Kanada in Balance zu halten, angesichts der sich ändernden Handelspolitik.













