ByteDance und TikTok haben zugestimmt, 400 Millionen US-Dollar zu bezahlen, um die US-Behauptungen abzubauen, dass die Plattform illegal persönliche Daten von Kindern unter 13 Jahren sammelte, ohne die Zustimmung der Eltern, wie das Justizministerium am Freitag bekanntgab.
Die Einigung bezieht sich auf eine Klage des Justizministeriums aus dem Jahr 2024, in der TikTok und seine Konzernmutterunternehmen beschuldigt wurden, den Children's Online Privacy Protection Act zu verletzen. Laut dem Gesetz müssen Online-Dienste, die sich an Kinder richten, die Zustimmung der Eltern einholen, bevor sie personenbezogene Daten von Nutzern unter 13 Jahren sammeln.
Als Teil der Vereinbarung wird in einer Gerichtsakte bekanntgegeben, dass die Klage gegen beide Unternehmen mit Wirkung für die Zukunft zurückgenommen wird. Die Einigung folgt auf eine Vereinbarung vom Januar, in der ByteDance sich verpflichtet hatte, eine unter amerikanischer Mehrheit eingetragene Joint Venture zu gründen, um die Daten der US-Nutzer zu verwalten. Dieser Schritt soll die Sicherheitsbedenken im Hinblick auf die nationale Sicherheit adressieren und einem potenziellen Verbot der App vorbeugend entgegenwirken.
TikTok, das in den Vereinigten Staaten über 200 Millionen Nutzer hat, räumte im Rahmen der Einigung keine wettbewerbsrechtlichen Unzulänglichkeiten ein. Das Unternehmen erklärte schon früher, dass es zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für jüngere Nutzer eingeführt habe, darunter die Standardeinstellungen für Nutzer unter 13 Jahren auf private Einstellungen und die Beschränkung der Datennutzung mit Dritten.












