Anteile der Madison Air Solutions Corp. stiegen am Dienstag um 10 % nach der Ankündigung einer privaten Platzierung in Höhe von 2,25 Mrd. USD, um die geplante Übernahme des deutschen Lüftungsspezialisten ebm-papst in Höhe von 5 Mrd. USD zu finanzieren.
Der an der Börse in New York notierte Anbieter von Luftqualitätslösungen sagte, er habe sich darauf verständigt, 90,1 Millionen Aktien der Klasse A zu einem Kurs von 24,97 US-Dollar pro Aktie zu verkaufen und dadurch Bruttoerlöse in Höhe von 2,25 Milliarden US-Dollar zu erzielen. Die Kapitalerwerbung wird den gesamten börsennotierten Kapitalanteil der Transaktion abdecken, wobei Goldman Sachs und Barclays als Platzierungsagenten fungieren.
Larry Gies, Chairman von Madison Air, verpflichtete sich, 300 Millionen US-Dollar an Aktien zu erwerben, während Madison Solutions LLC 320 Millionen US-Dollar zugesagt hat. Die von Gies und Madison Solutions erworbenen Aktien unterliegen einem Übertragsverbot für ein Jahr nach Abschluss, mit begrenzten Ausnahmen.
Die Übernahme soll gegen Ende des Geschäftsjahres abgeschlossen werden, wenn die regulatorischen Zulassungen und die üblichen Bedingungen vorliegen. Madison Air plant, den Rest des Kaufpreises von 2,8 Milliarden USD durch Schulden und Barzahlung zu refinanzieren und damit eine pro forma Nettokreditverhätlichung von 3,7 bei Abschluss zu erreichen. Die Gesellschaft strebt die Vereinfachung ihrer Verschuldung auf unter 2,5-mal an, was durch die prognostizierten freien Cashflows unterstützt wird.
Madison Air erwartet, dass der Deal in dem ersten Jahr nach der Vollendung zu einem Gewinnanstieg pro Aktie führt, wobei Synergieeffekte die finanzielle Performance weiter stärken dürften.












