Lombard Odier erzielte für das erste Halbjahr 2026 einen Anstieg des nettoeinsatzes um 25 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf CHF 138 Millionen, zusammen mit neuen Kundenvermögen und verwalteten Fonds in Rekordzahl.
Die Genfer Privatbank meldete, dass der operative Ertrag um 9 % auf 740 Millionen Franken stieg, während die operating expenses trotz anhaltender Investitionen in Technik und Mitarbeiter behalten wurden. Der Gesamtwert der Kundenvermögen wuchs von Ende 2025 auf 367 Milliarden Franken um 5 % und erreichte damit ein neues Rekordniveau. Die verwalteten Vermögenswerte, also die Assets under Management (AuM), stiegen seit Jahresbeginn um 7 % auf 239 Milliarden Franken und erreichten ebenfalls ein Höchstmaß.
Die Bank führte die Gewinne auf starke Netto-Neuinvestitionen und ein solides Investitionsergebnis über mehrere Strategien zurück. Lombard Odier gab in seinem Halbjahresbericht den konkreten Betrag der Netto-Neuinvestitionen nicht bekannt.
Die Kapitalstärke blieb robust, mit einem harten Kerntier 1 (CET1)-Quotienten von 31% am Ende Juni – mehr als der doppelte Regulierungsminimalwert. Der Bilanzsumme der Bank betrug 17 Milliarden Franken.
Hubert Keller, Senior Managing Partner der Lombard Odier Group, sagte, das Vertrauen der Kunden spiegle die Anlagekompetenz und Stabilität der Bank. Die Ergebnisse unterstreichen die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens bei sich ändernden Marktbedingungen.












