Die LGT Group verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Anstieg des Nettogewinns um 17 % auf 281,6 Millionen Schweizer Franken im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die in Liechtenstein ansässige Privatbank, die im Eigentum des Fürstlichen Hauses von Liechtenstein steht, führt den Zuwachs auf einen Anstieg der Gesamteinnahmen um 5 % auf 1,49 Milliarden Franken sowie auf ein diszipliniertes Kostenerhalten zurück.
Der Umsatzanstieg wird vor allem von einer Steigerung der Provisionen und Serviceeinnahmen um 7% getrieben, was auf eine stärkere Kundentätigkeit zurückzuführen ist. Die Nettozinserträge sanken leicht um 1%, und die Handelsgewinne erhöhten sich um 1%. Die Betriebskosten stiegen um 2%, was von der Umsatzsteigerung übertroffen wurde.
Die Nettozuwächse in neuen Kapitalbeträgen beliefen sich auf 12,3 Mrd. Franken und bedeuteten eine jährliche Wachstumsrate von 6,4%. Die Zuwächse stammten aus dem Privatbankgeschäft und dem Asset Management. Die verwalteten Vermögen stiegen um 7% auf ein Rekordniveau von 412,6 Mrd. Franken. Dies wurde durch positive Nettozuwächse, eine starke Markt-und Anlageperformance sowie günstige Währungseffekte ermöglicht.
Die LGT legte den fortschreitenden Erschließungsbestrebungen ihrer globalen Präsenz auf bestehenden Märkten und der Realisierung von Synergieeffekten aus den jüngsten Wachstums- und Technologieinvestitionen nach. Die Bank wies darauf hin, dass sie immer noch optimistisch sei, dass die geopolitische Unsicherheit und die volatilen Finanzmarktkonditionen jedoch weiterhin Schwierigkeiten bei der Planung in die Zukunft bereiten.













