Der italienische Funkmastbetreiber Inwit verbesserte sich am Montag um 1,7 % auf 6,145 € und reduzierte damit seine Verluste von einem 52-Wochen-Tief von 5,975 €, nachdem Barclays die Aktie auf "Übergewicht" hochgestuft und ein Kursziel von 8,6 € festgelegt hatte.
Das Upgrade, das von dem Analysten Maurice Patrick geleitet wurde, fiel zeitgleich mit einer ähnlichen Ratingänderung für Inwits wichtigsten italienischen Konkurrenten, Cellnex Telecom, zusammen. Barclays verwies auf eine "perfekte Sturm"-Kombination von sektorweiten Druckfaktoren – einschließlich der geringen mobilen Investitionen, der M&A-Aktivitäten im europäischen Telekommunikationssektor, der Vertragsverlängerungen und der höheren Zinssätze – und betonte, dass die Aktien der Türmenterfirmen überverkauft waren. Die aktuellen Bewertungen deuteten auf mögliche Vertragsverlängerungsausschläge von über 25 % hin, was Barclays als übermäßig pessimistisch bezeichnet.
Die Gewinne von Inwit erfolgten auf einen Hintergrund von gemischten bis negativen Geschäften mit US-amerikanischen Aktien, was darauf hinweist, dass der Schritt vor allem von der Aktionen der Analysten getrieben wurde und nicht vom Gesamtmarktmomentum. Das Unternehmen setzt weiterhin den rechtlichen Auseinandersetzungen mit den Ankermieter TIM und Fastweb über die Kündigungsrechte aus der Master Service Agreementsetzung fort, wobei eine endgültige richterliche Entscheidung voraussichtlich erst im November 2026 erfolgen wird.












