Investis Holding, ein Immobilienunternehmen, das sich auf Wohnimmobilien in der Genfersee-Region konzentriert, meldete für das erste Halbjahr 2026 höhere Mieteinahmen und den Nettobetrag.
Die Mietertragposten stiegen um 6,8 % auf CHF 41,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr, das adjusted EBITDA vor Wertberichtigungen und Schätzungsselbstkosten kletterte um 9,3 % auf CHF 26,7 Mio. Die Wertberichtigungen beliefen sich auf CHF 43,7 Mio. und lagen damit unter dem Wert von CHF 70,5 Mio. im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies führte zu einem rückläufigen Nettogewinn auf CHF 67,6 Mio. gegenüber CHF 80,2 Mio. Vor Einbeziehung von Wertberichtigungen stieg der Nettoerfolg auf CHF 30,1 Mio. aus CHF 19,6 Mio.
Der Immobilienbestand des Unternehmens blieb mit 207 Gebäuden unverändert mit einem Gesamtwert von CHF 2,29 Milliarden per 30. Juni (Stand Ende 2025: CHF 2,24 Mrd.). Die Leerstandsrate blieb bei 2,0 %, wobei die Leerstandsrate für Wohnimmobilien nur 1,2 % betrug. Der Verschuldungsgrad verbesserte sich auf 27,3 % und führte zu einer weiteren Reduzierung der Nettoverschuldung im Vergleich zum Immobilienvermögen.
Investis führte den anhaltend hohen Angebotsüberschuss in der Region Genfer See, wo das Angebot weiterhin begrenzt ist, als Stärke der positiven Wohnungsmarktbedingungen an. Das Unternehmen erwartet, dass die positiven Marktentwicklungen auch im zweiten Halbjahr anhalten, ohne jedoch konkrete Prognosen abzugeben und festhielt, dass die operativen Ergebnisse im zweiten Halbjahr wahrscheinlich dem ersten Halbjahr entsprechen werden.













