Bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen am Dienstag kamen in der Region Odessa 12 Menschen ums Leben und acht weitere wurden verletzt, darunter ein Kind, berichteten örtliche Behörden.
Nachts gingen Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Region Odessa zu Störungen der Übertragung, die eine grosse Anzahl von Verbrauchern ohne Strom liessen. Stromausfälle wurden auch in vier anderen Regionen gemeldet. Ein 24-stöckiges Wohnhaus wurde auf mehreren Etagen beschädigt, während auch Gewerbebauten und zwei Bildungseinrichtungen betroffen waren.
In Kiew verletzte ein Drohnenangriff am Mittwoch sieben Menschen. Ein sechsstockiges Wohngebäude wurde zum Teil zerstört, ein angrenzendes drei-stöckiges Gebäude brannte, und ein medizinisches Zentrum sowie ein Bildungszentrum wurden beschädigt. Augenzeugen berichteten über mindestens drei grosse Explosionen im Stadtzentrum, bei denen sich ein schwarzer Rauchwolken emporzog in der Nähe des Nationaluniversitätsgebäudes.
In der Region Kiew wurden zwei Verletzte durch Drone-Angriffe festgestellt, und Warenhäuser und private Gebäude wurden beschädigt. Die Offensive gegen Kiew ging nach Angaben von lokalen Behörden in ihren siebenten Tag in Folge weiter.
Der russische Präsident Wladimir Putin sagte am Dienstag, dass die russischen Streitkräfte geplante gross angelegte Attentate auf die Energieinfrastruktur vorbereiteten. Seit der vorigen Woche haben Moskaus Streitkräfte Schwärme von Drohnen, einschliesslich Hochgeschwindigkeitsjetmodelle, eingesetzt, um Kiew und die umliegende Region zu attackieren, gaben die Behörden bekannt.
Das ukrainische Energieministerium und der Übertragungsbetreiber Ukrenergo gaben keine aktualisierten Zahlen über den Umfang der Stromausfälle oder die Zeiträume für die Wiederherstellung bekannt.













