Icelandic Salmon AS verringerte seinen Verlust im zweiten Quartal 2026, da die Betriebsausgaben gesunken und die Erntemengen gestiegen sind, wie aus den Ergebnisse hervorgeht, die zusammen mit dem Protokoll der Earning Call veröffentlicht wurden.
Der auf der Börse in Oslo und Reykjavik notierte Lachsfischer meldete ein EBIT in Höhe von minus 3,2 Millionen Euro, was einer Verbesserung von 61,4% gegenüber einem Verlust von 8,3 Millionen Euro im gleichen Zeitraum im Vorjahr entspricht. Das EBITDA wurde positiv auf etwa 100.000 Euro geschätzt und überwarf damit einen Verlust im 2. Quartal 2025. Das netto zinsbetragene Verschuldungsvolumen sank im Juni um 7 Millionen Euro auf 124 Millionen Euro, während während des Quartals 11,2 Millionen Euro an Betriebskapital freigesetzt wurden.
Die Erntevolumina stiegen um 37,5 % auf 5.500 Tonnen, das durchschnittliche Gewicht der Fische bei 6,2 kg aufgetrennt. Der erzielte Durchschnittspreis betrug 8,58 Euro/kg, was 0,58 Euro mehr gegenüber dem 2. Quartal 2025 ist. Das Gesamtaktiva lieferten einen Rückgang von 3 Millionen Euro gegenüber dem Vorquartal auf rund 270 Millionen Euro, hauptsächlich durch Änderungen bei den kurzfristigen Aktiven. Die verfügbare Liquidität belief sich zum Quartalende auf 46 Millionen Euro.
Das Unternehmenahnte seine Ernteprognose für 2026 bei 21.300 Tonnen an, mit dem Potenzial, bei Erlaubnissen 26.000 Tonnen zu erreichen. Die Angabe für die Freilassung von Smolten wurde aufgrund von Anpassungen in der Produktion auf 5,1 Millionen von 5,4 Millionen reduziert. Icelandic Salmon operiert unter einem maximalen Erlaubten Biomassengehalt von 23.700 Tonnen in drei Fjorden im Westfjord, wobei eine kürzlich verlängerte 10.000-Tonnen-Lizenz für 16 Jahre gültig ist.
Chief Executive Björn Hembre betonte die Bemühungen, die Produktion an die stärkere Nachfrage in den USA anzupassen, nachdem am 24. Juli die US-amerikanische Zollsteuer von 15 % aufgehoben wurde. Das Unternehmen erwartet auch, dass ab Oktober Direktflüge von Island nach China beginnen, was die Expansion in asiatische Märkte unterstützt. Hembre verwies jedoch auf die regulatorische Unsicherheit als eine Hürde für weitere Wachstumsschritte sowie für Investitionszusagen.
Der Chief Financial Officer Róbert Róbertsson meldete, dass die netto zinsbeträchtige Schulden auf 124 Millionen Euro gesunken sind von 131 Millionen Euro und die geplante CAPEX für 2026 noch immer bei circa 4,1 Millionen Euro liegen. Aufgrund biologischer Herausforderungen in der Frühjahrsgeneration 2024 bei geringen Wintertemperaturen entstand bei der Gesellschaft eine ausserordentliche Aufwandspflicht in Höhe von 2,2 Millionen Euro.












