Die an der Londoner Börse notierte Hochschild Mining stieg am Donnerstag um 6,4%, nachdem das Unternehmen eine deutliche Verbesserung der Finanzergebnisse im ersten Halbjahr 2026 gemeldet hatte, getrieben durch höhere Goldpreise und Kosteneffizienzen.
Der Bergbaukonzern verzeichnete für die sechs Monate bis zum 30. Juni einen Umsatz von 844,4 Mio. US-Dollar, was einem Anstieg von 62% gegenüber 521,2 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum entspricht. Das bereinigte EBITDA mehr als verdoppelte sich auf 491,5 Mio. US-Dollar, während das Ergebnis vor Steuern auf 365,8 Mio. US-Dollar aus 109,3 Mio. US-Dollar im Vorjahr anstieg. Das basische Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf 0,37 US-Dollar von zuvor 0,12 US-Dollar.
Die Bilanz von Hochschild verbesserte sich deutlich und wechselte von einer Nettoverschuldung von 20 Mio. US-Dollar Ende 2025 zu einer Netto-Kassenposition von 51,1 Mio. US-Dollar zum 30. Juni. Das Unternehmen vervierfachte zudem seine Zwischendividende auf 0,04 US-Dollar je Aktie.
Die Produktion ging auf 151.830 Gold-Äquivalent-Unzen von 165.176 Unzen im H1 2025 zurück, was auf operative Herausforderungen in Minen in Peru, Argentinien und Brasilien zurückzuführen ist. Das Management passte die Jahreskostenprognose für 2026 nach oben an, bedingt durch die gestiegenen Betriebskosten an diesen Standorten.
Die Ergebnisse folgen auf einen Anstieg des Gold-Spotkurses im August um 13,5%, der auf nahezu mehrmonatige Hochs von rund 4.630 US-Dollar pro Unze kletterte. Auch die Wettbewerber von Hochschild, darunter Fresnillo und Endeavour Mining, profitierten von der breiten Rallye bei Edelmetallen, während der FTSE 100 am Tag unverändert blieb.













