Der deutsche Benchmark-Index fiel am Mittwoch früh in den Handel, da die Anleger im Vorfeld der wichtigen Inflationsdaten der USA und der Quartalszahlen von Nvidia, die nach Börsenschluss in New York veröffentlicht werden sollen, eine vorsichtige Haltung einnahmen.
Der DAX fiel um 0,12 % auf 26.234 Punkte und blieb darunter sein jüngstes Rekordhoch von 26.574. Der MDAX von mittleren Unternehmen stieg um 0,12 % auf 32.305 Punkte, während der Euro Stoxx 50 ins positive Bereich rückte. Niedrige Ölpreise verringerten die Inflationssorgen und gaben den Aktien Unterstützung, obwohl Verluste bei SAP die Gewinne dämpften.
Die SAP-Aktie fiel um 3,6 % nach dem, dass UBS den Softwaregiganten herabgestuft hat, da es Bedenken zur Bewertung gibt, auch wenn man die angemessene Preisstellung der Aktie zugibt. Analyst Michael Briest merkte an, dass das Investorengesinn in diesem Sektor fragil ist.
E.ON stieg nach der Upgrade von Berenberg von ‚Hold‘ auf ‚Buy‘ um 1,1 %; Berenberg begründet dies mit einem attraktiven Einstiegspunkt nach einer jüngsten Korrektur und unterstreicht die Wachstumsaussichten im deutschen Stromnetz.
Die Aktien von Qiagen steigen um 1,4 %, da Nachrichten zufolge die Private-Equity-Unternehmen EQT und KKR in Verhandlungsgesprächen sind, um das Diagnostikunternehmen zu einem Kurs von 50 $ je Aktie zu erwerben.
Aroundtown, ein Immobilienunternehmen, zeigte nach der Meldung schwächerer Halbjahres-Ergebnisse Schwankungen bei den Aktienkursen, da höhere Kosten die Rentabilität beeinträchtigten. Die Aktie notierte zuletzt 0,7% niedriger.
Die Aufmerksamkeit bleibt auf dem U.S. Personal Consumption Expenditures (PCE)-Preisindex gerichtet, der später in der Sitzung veröffentlicht wird und die Fed-Politik vor dem am Donnerstag beginnenden Symposium in Jackson Hole beeinflussen könnte. Die Ergebnisse von Nvidia werden ebenfalls genau beobachtet, um weitere Hinweise auf die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz und den Gewinnschwung im Chipsektor zu erhalten.
Analysten warnten, dass die Erwartungen der Investoren an Nvidia zu optimistisch geworden sein könnten. Jim Reid von der Deutschen Bank stellte fest, dass die Aktie in jedem der letzten vier Ergebnisveröffentlichen trotz starker Ergebnisse gesunken ist.












