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Die Gläubiger der GZO drängen auf eine höhere Restrukturierung während der Verhandlungen

Die Anleihengläubiger des GZO Spital Wetzikon erhalten mehrere Sanierungsoptionen, darunter eine Variante mit einer Rückzahlung von bis zu 60%. Gregor Greber warnt vor Präzedenzfällen und fordert deutlich höhere Ausschüttungen.

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Helena Vásquez · Business Desk · 2 Sept 2026 · 03:36 · 2 Min. Lesezeit
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Die Gläubiger der GZO drängen auf eine höhere Restrukturierung während der Verhandlungen

Gregor Greber, Vertre터 der Anleihensgläubiger des GZO Spital Wetzikon, hat in einem Update an die Gläubiger drei Sanierungsvarianten bewertet und eine mögliche vierte Option skizziert. Der Nominalwert der nicht mehr zahlungsfähigen Anleihe beträgt 170 Millionen Franken. Greber selbst investiert in den Notfall.

Der Widerstand der Gläubiger gegen eine niedrige Nachlassdividende habe sich entsprechend ausgewirkt, so Greber. Ursprünglich sollte die Quote unter 45 % liegen, doch der aktuelle Sanierungsplan des Krankenhauses sieht nun eine Rückzahlung von 45 % bis 50 % vor. «Das ist deutlich besser als das ursprüngliche Angebot, aber für mich weiterhin nicht ausreichend», kommentiert Greber. Er lehnt grundsätzlich Pläne mit einer Ausschüttung unter 60 % ab.

Eine weitere Variante sieht eine Lösung mit der Swiss Medical Network Group (SMN) und Kawa vor, kombiniert mit einem Aktivenverkauf. Hier schätzt Greber die mögliche Nachlassdividende auf «fast 60%». Allerdings hindert die Zürcher Gesundheitsdirektion unter Regierungsrätin Natalie Rickli die Übertragung der Leistungskonzessionen, was Greber als «politisch motiviert» kritisiert.

Die dritte Option, eine Zusammenarbeit mit dem thurgausischen Partner Thurmed, könnte operative Synergien bieten, bleibt für Greber aber in zentralen Punkten unklar. Ungeklärt sind etwa das eingebrauchte Eigenkapital, finanzielle Verpflichtungen für die Anteilseigner-Gemeinden sowie die zukünftige Eigentümerstruktur. «Die operativen Vorteile sind attraktiv, doch ohne klare Antworten auf diese Fragen kann ich diese Variante nicht unterstützen», so Greber.

Eine vierte, noch vage Option könnte aus einer Immobilientransaktion mit Infracore und Aevis Victoria resultieren. Antoine Hubert, Präsident des Verwaltungsrats von Aevis Victoria, könnte die Spitalimmobilien zu einem attraktiven Preis übernehmen. Greber schätzt, dass eine solche Transaktion einen hohen Cash-Anteil ermöglicht und die Ausgangslage grundlegend verändern würde. «Dann könnte Kawa aussteigen, während eine operative Lösung zwischen Thurgau und GZO separat weitergeführt würde», sagt er. Für Greber wäre diese Variante nur dann akzeptabel, wenn sie eine Ausschüttung «deutlich über 60%» ermöglicht.

Greber kritisiert zudem, dass er in den letzten Wochen zunehmend von Entscheidungsprozessen und Informationen ausgeschlossen wurde. «Nach fast zwei Jahren gemeinsamer Arbeit ist diese Entwicklung besonders enttäuschend», so Greber. Er fordert Transparenz und die Einbindung als gewählter Vertreter der Gläubiger, unabhängig von rechtlichen oder Interessenkonflikt-Behauptungen.

Der Kurs der GZO-Obligationen an der SIX Swiss Exchange lag im März teilweise unter 30% und stieg im April auf etwa 40%. Seit Mitte Juli, nachdem das Thurmed-Angebot bekanntgegeben wurde, notieren die Titel bei etwa 45%.

Grebers Aussagen spiegeln seine persönliche Einschätzung als erhaltungswilliger Gläubiger und gewählter Vertreter wider.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Helena Vásquez
Business Desk

Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.

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