Das deutsche Konsumentenvertrauen verbesserte sich im August zum vierten Mal in Folge, so eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage, da sich die wirtschaftlichen und Einkommenserwartungen trotz der anhaltenden Zurückhaltung bei den Ausgaben steigerten.
Das Nürnberger Institut für marktwirtschaftliche Forschung (NIM) und GfK meldeten für September 2026 den Index der Verbraucherstimmung mit -26,6 Punkten. Dies entspricht einer Verbesserung gegenüber dem in August revidierten Wert von -29,4 Punkten und liegt über dem Reuters-Umfrage-Durchschnitt von -29,6 Punkten. Der Wert liegt weiterhin unter den -23,5 Punkten, die im September 2025 registriert wurden und zeigt damit einen nach wie vor bescheidenen Ausblick im Vergleich zum Vorjahr.
Die konjunkturellen Erwartungen erhöhten sich im August auf -3,9 Punkte von -6,3 Punkten im Juli, während die Erwartungen zum Einkommen auf 1,7 Punkte von -14,5 Punkten im Vormonat verbesserten. Die Kaufbereitschaft blieb nahezu unverändert bei -9,8 Punkten, im Vergleich zu -9,9 Punkten im Juli. Die Sparbereitschaft sank leicht auf 15,5 Punkte von 17,0 Punkten im Juli.
Rolf Buerkl, Leiter der Abteilung Verbraucherökonomie bei der NIM, erklärte, dass die wirtschaftlichen Aussichten für den Spätsommer zwar weiterhin mehr als sechs Punkte unter dem Niveau des Vorjahres liegen, die vierte aufeinander folgende monatliche Steigerung bedeutet jedoch einen bescheidenen Aufwärtstrend. Die Umfrage, die zwischen dem 30. Juli und dem 10. August durchgeführt wurde, beleuchtet die Einschätzungen der Befragten zur allgemeinen wirtschaftlichen Situation und den privaten Finanzverhältnissen innerhalb der kommenden 12 Monate.
Der Verbraucherklimaindex verwendet eine Schwellwert von null, um ein Jahr-zu-Jahr-Wachstum des privaten Konsums anzuzeigen. Jede Änderung von einem Punkt entspricht einer 0,1% jährlichen Veränderung der Ausgaben, so NIM. Die Daten unterstreichen eine vorsichtige, aber allmählich verbesserte Stimmung der Verbraucher in einer zunehmend unsicheren Wirtschaftslage.













