Galaxy Research schätzt, dass 1.789,28 Bitcoin im Wert von etwa 114,7 Millionen US-Dollar zum Zeitpunkt des Diebstahls von 8.865 Adressen in einer Hardware-Wallet-Attacke, die mit Coldcard-Geräten verbunden ist, gestohlen wurden.
Nach dem Beitrag von Alex Thorn, der Leiter der Forschung bei Galaxy, haben Angreifer nicht 1.561 Bitcoin ausgegeben, was 87,3 % der zugeschriebenen Verluste entspricht. Diese Gelder befinden sich noch in den von den Angreifern kontrollierten Sammeladressen, was auch alle beim ersten Schlag und bei den folgenden Angriffen gestohlenen Bitcoins umfasst. Thorn nannte als Beleg, dass einige Bitcoins, die bei späteren Angriffsfällen gestohlen wurden, inzwischen durch Verschleierungstechniken wie CoinJoin-Transaktionen und Peel-Ketten weitergeschleppt worden sind.
Die aktuelle Analyse basiert auf 221 Berichten von Opfern, die 790,72 Bitcoin an Verlusten dokumentieren, oder 44,2 % des Gesamtbetrages, der der Cyberattacke zugerechnet wird. Die mediane Verlustsumme pro Bericht betrug 1,04272 Bitcoin, was darauf hinweist, dass mehr als die Hälfte der gemeldeten Fälle Verluste von über einem Bitcoin umfasste.
Galaxy hat die von dem Angreifer kontrollierten Adressen identifiziert und mit Börsen, Compliance-Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden geteilt, um die Gelder einzufrieren, falls sie zentralisierte Mittler erreichen. Die grössten gestohlenen Eigentümerreserven sind immer noch in den von den Angreifern kontrollierten Adressen sichtbar.
Der Coldcard-Hack bleibt weiter im Auge, und Forscher verfolgen weiterhin die Bewegungen der gestohlenen Gelder durch Blockchain-Forensik.













