Die Federal Aviation Administration hat gegen zwei Flugkontrolleure am New Yorker Flughafen LaGuardia Beschleunigungsverfahren eingeleitet, da sie angeblich vor der bei einem Zusammenprall mit einem Flugzeug der Air Canada und einem Feuerwehreinsatzfahrzeug am 22. März geforderten Arbeitszeit beenden wollten.
Die FAA erklärte, dass die Fluglotsen beschuldigt werden, ihre Posten vorzeitig zu verlassen, ein Versehen, das die Behörde als nicht vereinbar mit ihren Sicherheitsstandards bezeichnete. In einer Mitteilung betonte die FAA ihren Anspruch auf Rechenschaftspflicht und erklärte, dass sie die Sicherheit und Effizienz des nationalen Luftraumsystems nicht aufs Spiel setzen werde.
Der Vorfall ereignete sich am Flughafen LaGuardia, wo ein Jet der Air Canada angeblich in Kontakt mit einem Löschfahrzeug auf dem Rollfeld kam. Der Crash führte zum Tod beider Piloten des Flugzeugs. Die Entscheidung der FAA, die Kontrolleure zu entlassen, folgt einer internen Überprüfung der Umstände rund um den Zusammenstoss.
Die National Air Traffic Controllers Association, die die Flugkontrolleure vertritt, bestätigte, dass sie mit der FAA-Leitung über die Anschuldigungen im Gespräch ist, declined jedoch weitere Kommentare zu geben. Die Entscheidung der FAA wurde zuvor vom "Wall Street Journal" berichtet.












