Die Gold-Futures in London wurden am Donnerstag zu 4.597 US-Dollar pro Troy-Ounce gehandelt, was wenig verändert war vom Verlauf der vorherigen Session, da sich das Metall nach einem starken Monatsanstieg konsolidierte.
Der Preis bewegt sich seit drei aufeinanderfolgenden Handelstagen innerhalb eines engen Bereichs, nachdem er seit Beginn Augusts um rund 13 % gestiegen war. Analysten nannten das unerwartete Vorhaben der US-Regierung, die Käufe von Treasuries auszuweiten, als den Haupttreiber der Rallye. Der Plan zielt darauf ab, die Kreditkosten zu senken, indem die Renditen von Anleihen gesenkt werden, wodurch nicht renditives Gold für Anleger attraktiver wird.
Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich auf das jährliche Symposium der Zentralbank in Jackson Hole, Wyoming, wo der Gouverneur der US-Notenbank, Kevin Warsh, am Freitag einen Vortrag halten wird. Seine Ausführungen folgen einer Periode engerer Kommunikation von Warshs Seite während seiner ersten Amtszeit als Beamter der Fed.
Die Analysten der DZ Bank stellten fest, dass Warshs jüngste Kommunikationsstil darauf hinweist, dass seine Aussagen auf dem Jackson Hole-Kongress wahrscheinlich keine expliziten Signale über die zukünftige Richtungsentscheidung der Fed geben werden.
Die jüngste Stärke des Metalls fiel zusammen mit erhöhter geopolitischer und makroökonomischer Unsicherheit, wobei die jüngste Konsolidierung eine Pause in der vorherigen Steigerung widerspiegelt.













