Die Aktien von Elekta AB sackten am Donnerstag um 4,29 % auf 52,45 SEK und erreichten damit den niedrigsten Stand seit Mitte August. Der schwedische Hersteller von Strahlentherapie-Geräten meldete schwächer als erwartete Umsätze im ersten Quartal und einen zunehmenden Rückgang auf dem Markt für Asien-Pazifik (APAC).
Der organische Umsatz des Konzerns sank gegenüber dem Vorjahr um 2,1 % auf 3,54 Mrd. SEK und lag damit unter dem Wachstum von 0,8 % des Konsensschätzungs von Jefferies und S&P Global Visible Alpha. In der Region Asien-Pazifik fielen die organischen Umsätze um 6 % und gingen damit stärker zurück als im Vorquartal, wo sie um 3 % gesunken waren. In China, einer der wichtigsten Märkte für Elekta, sank der Umsatz um 16 %, obwohl der Markt weiterhin schwach performs.
Die Profitabilität verbesserte sich trotz des Umsatzeinbussen. Das nebeneinander gerechnete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 68 % auf 395 Millionen SEK und übertraf den Konsens von 313 Millionen SEK. Die nebeneinander gerechnete EBIT-Marge stieg auf 11,2 %, gegenüber 6,4 % im Vorjahr und über den Schätzungen von 8,6 %. Die Analysten führten die Verbesserung der Marge auf das Preisniveau, Kosteneinsparungsmassnahmen und die Rückerstattung von US-amerikanischen Zöllen in Höhe von 53 Millionen SEK zurück.
Der Auftragseingang stieg auf 3,91 Milliarden schwedische Kronen in konstanten Wechselkursen, was sich in etwa mit den Erwartungen deckte. Jefferies wies jedoch darauf hin, dass der Auftragseingang seit 18 Monaten durchschnittlich um 2,5 % gesunken ist, was auf eine anhaltende Nachfrageeinschnürung hinweist. Die Brokerage fügte hinzu, dass eine mögliche Erholung wahrscheinlich zu spät einsetzen wird und dass begrenzte Beiträge neuer Produkte das Wachstum im Geschäftsjahr 2026/27 begrenzen dürften.
Elekta bekräftigte seine Full-Year-Guidance für das Geschäftsjahr 2026/27, das eine organische Umsatzwachstum von 2% bis 4% und eine bereinigte EBIT-Marge von 12,5% bis 13,5% vorsieht. Die Ergebnisse des Unternehmens stehen im Gegensatz zum breiteren OMX Stockholm 30 Index, der am selben Tag nur um etwa 0,2% gestiegen ist.













