E-Power Inc. (NASDAQ: EPOW) gab am 24. Juni 2026 bekannt, dass die Stadt Azusa in Kalifornien einen schriftlichen Auftrag erteilt hat, der die städtischen Mitarbeiter ermächtigt, eine exklusive Verhandlung über einen geplanten Standort für die Ladung und Speicherung von Strom für Elektrofahrzeuge abzuschliessen. Diese Ermächtigung folgt auf die Einreichung eines nicht verbindlichen Interessensschreibens von E-Power Anfang des Monats.
Nach dem Ankündigungsmemorandum kann E-Power bis zu 26 Millionen US-Dollar investieren, um das Objekt an der West Foothill Boulevard neben dem Güterverkehrskorridor I‑210/I‑605 zu entwickeln, zu errichten, zu besitzen und zu betreiben. Das Projekt, das 2028 in Betrieb gehen soll, wird von Fenyx EPC, Inc. entwickelt und verfügt über ein integriertes Energiemanagementsystem.
Die Anlage wurde entwickelt, um Klasse 4 bis 8 mittlere und schwere emissionsfreie Nutzfahrzeuge zu bedienen. Sie verfügt über eine Ladeleistung von circa 11,52 MW, die von einer gesonderten 6 MW, 12 kV Verbindung zur Stromversorgung von Azusa Light & Water be supplied. Der Energiespeicher wird durch ein Lithium-Ferrit-Phosphat-Batteriesystem mit einer Kapazität von etwa 20 MWh bereitgestellt, das als vier 5 MWh-Blöcke mit einem zweiwegegenen Stromwandlerkonzept konfig- uriert ist.
E‑Power und seine Partner beabsichtigen, die Projekt-Assets über ein Spezialfonds zu halten, der mit Fenyx EPC und anderen strategischen Investoren gegründet wurde. Das 180-tägige Verhandlungs- und Bonitätsprüfungsfenster wird sich auf die vereinbarten Leistungen der Energieversorgung, die Elektrizitätspreise, die erforderlichen Genehmigungen und endgültige Vereinbarungen konzentrieren. Die Bekanntmachung der Stadt stellt keine verbindliche Zusage dar; die endgültige Investition bleibt davon abhängig, ob die Verhandlungen erfolgreich verlaufen und die Genehmigungen erteilt werden.
Wenn die Baumassnahmen wie geplant abgeschlossen werden, wird das Azusa-Gebiet eine bedeutende Ladeinfrastruktur für gewerbliche Flotten entlang eines bedeutenden Frachtkorridors zur Verfügung stellen und damit die übergeordneten Zielen von Kalifornien in Bezug auf zero-emission vehicles unterstützen.













