Die CME Group gab am 20. August die ersten Transaktionen ihres US-Zink-Futures-Kontrakts bekannt, die von Glencore und Trafigura über die elektronische Plattform CME Globex ausgeführt wurden.
Der Vertrag, der von COMEX geführt und physisch abgerechnet wird, ist dazu entwickelt, ein börsenübertragener, zentral geregeltes Risikomanagementinstrument für den all-in US-Zinkpreis zu bieten. Die ersten Transaktionen wurden für Lieferungen im September abgeschlossen, was auf die wachsende Nachfrage nach regionalen Preissignalen bei sich wandelnden globalen Lieferketten hinweist.
Die Einführung erfolgt bald nach der Anpassung der Spezifikation des Zinkkontrakts durch CME Group im März 2026. Der Kontrakt wird in den Status eines US-eingeladenen Produktes überführt. Diese Änderung entspricht den innenpolitischen und Sicherheitsaspekten, die die Entwicklungen auf dem US-Zinkmarkt zunehmend beeinflussen, wie CME Group beobachtet.
Jin Hennig, Geschäftsführer und globaler Leiter der Metallsektoren bei der CME Group, erklärte: "Der neue Vertrag deckt eine Lücke in der regionalen Preistransparenz ab, da die geopolitische Fragmentierung die Lieferketten verändert. Regionale Preissignale sind heute wichtiger denn je. Der US-Zinkmarkt bewegt sich zunehmend nach eigenen Dynamiken – angetrieben durch die inländische Politik und die Sicherheit der Lieferungen – und unser neuer Futures-Kontrakt bietet den Teilnehmern ein präzises Werkzeug, um ihre Exponierung zu managen."
Die CME Group betonte auch die jüngste Handelsaktivität bei verwandten Metalle-Verträgen. Die US-Futures für Heissgewalzte Coils (HRC) hatten im ersten Halbjahr 2026 im Durchschnitt 1.483 Verträge pro Tag, während die europäischen HRC-Verträge im Durchschnitt 360 Verträge pro Tag gehandelt wurden. Die Kupfer-Futures lagen mit einem Durchschnitt von 107.000 Verträgen pro Tag im ersten Halbjahr 2026 um 12 % höher als im Vorjahr, und die regionale Aluminium-Premium-Suite wurde im Jahr 2025 mit einem Durchschnitt von 864 Verträgen pro Tag gehandelt.













