Das brasilianische Ministerium für Entwicklung, Industrie, Handel und Dienstleistungen (MDIC) bestätigte, dass am kommenden Montag ein Treffen mit US-Beamten stattfinden wird, um über die kürzlich von Washington erhobenen Zölle auf brasilianische Importe zu diskutieren.
Die Gespräche folgen einem Telefonat zwischen dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und dem US-Präsidenten Donald Trump, dem ersten direkten Kontakt seit der Einführung der seitens der USA vorgesehenen Massnahmen. Der US-Handelssprecher Jamieson Greer hat sich anschliessend mit dem Minister des MDIC, Márcio Elias Rosa, in Verbindung gesetzt, um das Treffen zu arrangieren.
Die USA haben im Juli 25 % Zölle auf brasilianische Produkte eingeführt, so begründeten sie dies mit vermeintlichen unlauteren Handelsverfahren. Tage später achten Washington 12,5 % Zoll, dies beruht auf Befürchtungen über schwachere Gesetze zur Bekämpfung von Zwangsarbeit. Brasilien hat alle US-Befürchtungen zurückgewiesen.
Trotz der Wiederaufnahme des hochrangigen Dialogs gab das MDIC bekannt, dass in naher Zukunft keine konkreten Fortschritte bei der Zollstreitfrage erwartet werden. Die Begegnung steht für kommenden Montag auf dem Programm, aber die Beamten haben keine weiteren Details zu den möglichen Ergebnissen preisgegeben.













