Borussia Dortmund meldete für das Geschäftsjahr 2025/26 einen konsolidierten nettofehlbetrag von 21,7 Millionen Euro gegenüber einem Gewinn von 6,5 Millionen Euro im Vorjahr, nachdem der Bundesliga-Klub in der Runde der letzten 16 der Champions League aus dem Wettbewerb ausschieden war.
Der Verein vermerkte einen Jahresverlust von 12,5 % bei den Gesamtumsätzen auf 460,5 Millionen Euro, der hauptsächlich auf einen starken Rückgang der Rundfunk- und Medienumsätze zurückzuführen ist. Borussia Dortmund hatte in der vergangenen Saison die Halbfinale der Champions League erreicht, während der frühzeitige Aus bei dieser Saison die kommerziellen und Fernsehbeiträge einschränkte. Die Werbeeinnahmen hingegen wuchsen weiter und konnten somit den Rückgang ausgleichen.
Die Transferaktivitäten der Spieler brachten weitere Unterstützung, sodass die Nettoerlöse aus Verkäufen von 37,8 Millionen Euro auf 59,3 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr stieg. Der Club senkte auch die Personalkosten, wodurch die finanzielle Situation weiter stabil wurde.
Für die Saison 2026/27 projiziert Borussia Dortmund einen schmalen Gewinnbereich von null bis 10 Millionen Euro, wobei der Ausblick weiterhin von der sportlichen Leistung und der möglichen Aktivität auf dem Transfermarkt abhängt, erklärte das Unternehmen.












