Die Ölpreise blieben am Montag hoch, da anhaltende geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Lieferrisiken einschränkten, wobei Brent-Rohöl und die Futures für US-West-Texas Intermediate um je 0,8% und 0,4% gestiegen sind.
Die Brent-Rohöl-Futurennotierungen erreichten 92,33 $ pro Barrel, während die WTI-Futurennotierungen bei 86,16 $ pro Barrel notierten. Dies untermauert den begrenzten Aufwärtstrend nach einem zweitägigen Kursanstieg, der die Preise seit Ende Juni etwa um 15 % angehoben hat. Analysten verwiesen auf den anhaltenden Konflikt zwischen den USA und Iran, der den Seetransport durch den Hormuschluß stört – einen kritischen Durchführungsweg für globale Öltransporte.
Hiroyuki Kikukawa, Chefstratege bei Nissan Securities Investment, sagte, dass der Markt wahrscheinlich seine schrittweise Aufwärtstrend beibehalten wird, solange die Lieferausfälle andauern. Die Hormuschlucht, durch die etwa ein Fünftel der weltweiten Seeöltransporte gehen, verzeichnete aufgrund einer erhöhten militärischen Präsenz und periodischen Anschlages auf handelspsychologische Fahrgastschiffe einen geringeren Tankerschiffentransport.
Der Konflikt hat Sorgen über mögliche Lieferketten geschürt, vor allem aus den wichtigsten produzierenden Regionen im Persischen Golf. Während die OPEC+ die Produzionskürzungen aufrechterhält, um die Märkte zu stabilisieren, bleibt der Risiko weiterer Störungen treue Vorsicht bei den Tradern. Die Futures-Kurven weisen immer noch auf eine Kontango-Struktur hin, was Anzeichen für die erwartete Verschlimmerung der Lieferbedingungen in naher Zukunft ist.
Die Anleger verfolgen die Entwicklungen in der Region sehr genau, da jede Eskalation zu stärkeren Preisschüben führen könnte. Trotz der Volatilität erwarten die meisten Marktteilnehmer, dass die Preise weiterhin durch strukturelle Nachfrageschwankungen unterstützt werden, wobei die geopolitischen Risiken eine zusätzliche Prämie darstellen.












