Nvidia bestritt am Donnerstag eine Meldung von The Information, dass man bis Jahresende mit dem Versand einer Sprachverarbeitungs-Einheit (LPU) für chinesische Kunden beginnen wolle. Ein Sprecher von Nvidia sagte, dass das Unternehmen auf seiner Roadmap derzeit keine China-spezifische LPU-Produkt hat und derzeit keine LPU-Verkäufe auf dem chinesischen Markt durchführt.
Diese Entwicklung folgt einem Bericht von Reuters vom März, wonach Nvidia eine China-kompatible Version seiner KI-Chips für den Inferenzmarkt entwickelt. Das Unternehmen stand auch nach der Zulassung begrenzter Verkäufe seiner H200-KI-Chips an eine kleine Gruppe chinesischer Unternehmen – darunter Alibaba, Tencent und ByteDance – im Mai in China unter Beschränkungen.
Der Nvidia-Chef Jensen Huang gab im Mai zu, dass das Unternehmen den chinesischen Markt für KI-Chips größtenteils an den heimischen Konkurrenten Huawei Technologies abgestanden habe. Die besprochene LPU wurde mit Technologie entwickelt, die vom Startup Groq lizenziert wurde, und ist so konzipiert, dass sie gemeinsam mit GPUs für die Beschleunigung der Antworten von KI-Chatbots eingesetzt wird.
Die Information hatte behauptet, dass die gemeldete China-spezifische LPU-Version den US-Exportkontrollregeln entsprach und eine modifizierte Software enthielt, die mit Prozessoren in China betrieben werden konnte, da Nvidias nächste Generation Vera Rubin KI-System aufgrund von US-Beschränkungen nicht verfügbar war.












