Bitcoin (BTC) fiel auf 78.442 US-Dollar bei Bitstamp in einer volatilen Handelssitzung, nachdem der Vorsitzende der FED, Kevin Warsh, angekündigt hatte, dass es trotz jüngerer etwas niedrigerer Inflationsdaten keine bevorstehende Änderung der Geldpolitik gebe. Dieser Rückgang folgte Warshs Hauptbeitrag auf dem Jackson Hole Symposium, wo er betonte, dass die Fortschritte bei der Inflation weiterhin bescheiden seien und dass die jüngsten Verbesserungen keinen sinnvollen Trendwechsel widerspiegelten.
Warsh, der in seiner ersten Rede in Jackson Hole intervenierte, tat erneut den inflationären 2-Prozent-Ziel der Fed geltend und widersprach der Annahme, dass niedrigere als erwartete Werte beim Index für Verbraucherpreise (CPI) und den Ausgaben für persönliche Konsumgüter (PCE) ein Abwärtstrend signalisieren. Zudem kritisierte er die in der Vergangenheit von der Fed praktizierte Abhängigkeit von einem Perspektivleitbild und stellte fest, dass diese Praxis ihre Sinnhaftigkeit verloren hat und nicht mehr regelmässig eingesetzt wird.
Die Kommentare trugen dazu bei, dass die Kryptomärkte vorsichtig blieben, und BTC handelte in einem engen Tagesrang zwischen 80.000 und 80.000 USD. Die Analysten bemerkten, dass anhaltende Gewinne oberhalb von 83.000 USD von der Dynamik der Derivatekurve, insbesondere von den Finanzierungszinsen und dem offenen Interesse abhängen würden. QCP Capital hob hervor, dass ein Ausbruch erfordern würde, dass die Derivate die Preisaktionen unterstützen, ohne eine übermässige Positionierung mit Hebeln.
Nach Onchain-Daten gab es Widerstand zwischen den aktuellen Niveaus und 86.000 US-Dollar, was das Aufwärtspotential einschränkte. Die Rendite von Bitcoin seit Anfang Monat lag bei 26,35% und war damit die beste Performance im August seit 2017, laut Daten von CoinGlass. Die US-Aktien hingegen haben einen leichten Aufwärtstrend erlebt, wobei der S&P 500 und der Nasdaq Composite um rund 0,5% stiegen nach Warshs Aussagen.













