Die Schweizer Genossenschaftsbank BSU verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Jahresanstieg des Nettoergebnisses um 36% auf CHF 0,88 Millionen, angetrieben durch Gewinne aus beiden Ertragsströmen, sowohl aus Zins- als auch aus Gebühren.
Der Regionallieferant mit Sitz in Uster erwirtschaftete im Folgejahr einen Anstieg der Bruttzinserträge von 3% auf CHF 5,56 Millionen, trotz eines niedrigeren Zinsumfelds, da die Kosteneinsparungen bei den Zinsaufwendungen die Rückgänge bei den Zinserträgen überstreckten. Die Erträge aus Provisionen und Dienstleistungen stiegen um 9% auf CHF 0,86 Millionen, was dem wettbewerbsorientierten Ausbau der gebührenbasierten Dienstleistungen entsprach.
Das Asset Management hat zu einem bedeutenderen Bestandteil der Geschäftsmix der BSU geworden. Die Depositen von Kunden stiegen bis zum Jahresende 2025 um 15%. Dies unterstützt die Bemühungen der Bank, ihr Beratungs- und Investitionsgeschäft auszubauen. "Stabile Zinserträge bleiben ein Eckpfeiler, aber das Asset Management nimmt zunehmend eine wichtige Rolle ein", sagte Damian Lanter, CEO der BSU, in einer Erklärung.
Um die Kundenbasis zu erweitern, hat BSU im ersten Halbjahr 2026 zwei neue Produkte auf den Markt gebracht, die sich an jüngere Kunden richten: das digitale „BSU Young Mobile“ und das Standardkonto „BSU Young“, mit dem die Nachfrage der nächsten Generation von Sparern und Investoren angesprochen werden soll.












