Die Aktien des dänischen Medizintechnikherstellers Ambu sackten am Mittwoch um 17,41 % nach unten, nachdem das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 senkte, da die Nachfrage in Schlüsselsegmenten unter den Erwartungen lag.
Das Unternehmen erwartet jetzt ein organisches Umsatzwachstum von rund 10 % für das Jahr, im Vergleich zu der vorherigen Prognose von 10-12 %. Die Anpassung resultiert aus einer langsameren Volumenentwicklung in der Division Anästhesie und Patientenüberwachung, die nun lediglich ein geringes Wachstum von einer einstelligen Prozentzahl erwartet. Die Division Endoscopy Solutions hingegen hält weiterhin an ihrem Wachstumsausblick von mehr als 15 % fest.
Ambu behielt auch seine EBIT-Margeprognose bei 12-14%, wobei der Bereich nun stark auf das hohe Ende tendiert. Das Unternehmen begründete dies mit operativem Hebel und Tarifrückzahlungen, die zum Teil durch Investitionen in die kommerzielle Organisation ausgeglichen wurden.
Die Ergebniszahlen im dritten Quartal zeigten einen organischen Umsatzwachstum von 10,3 % auf 1,64 Mrd. DKK gegenüber 1,51 Mrd. DKK im Vorjahr. Der vorgefundene Umsatz stieg um 8,8 % und das EBIT erreichte 221 Mio. DKK gegenüber 170 Mio. DKK. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 13,5 % von 11,3 %, unterstützt durch betrieblichen Effizienzzuwachs und Zinserstattungsansprüche.
Der freie Cashflow vor Zukäufen belief sich auf 154 Millionen DKK, was einem Wert von 128 Millionen DKK entspricht und von einer soliden operativen Performance und einem besseren Working-Capital-Management angetrieben wurde. Die regionale organische Wachstumsschwankung betrug 10,2 % in Europa, 14,4 % im Rest der Welt und 9,7 % in Nordamerika, wobei letzteres durch die starke Performance der Endoscopy Solutions entstanden ist.
Die aktualisierten Hinweise von Ambu und der starke Rückgang der Aktienpreise unterstreichen die Herausforderungen, das Wachstum im gesamten Portfolio in einem sich verändernden Marktumfeld aufrechterhalten zu können.












