Die Aktien der YPF SA stiegen am Dienstag auf ein 52-Wochen-Hoch von 57,57 US-Dollar an der New York Stock Exchange und erweiterten einen kraftvollen Anstieg, der von rekordverdächtigen Immobilienergebnissen und einer bullischen Erhöhung durch HSBC angetrieben wurde.
Der Aktienkurs lag zuletzt bei 57,64 US-Dollar, nur 1 % vom Höchststand entfernt, was eine Entwicklung widerspiegelt, bei der sich die Aktien in etwas mehr als einem Jahr mehr als verdoppelt haben. YPF liegt laut Daten von InvestingPro 105,5 % über dem Niveau von vor einem Jahr und hat bis zum aktuellen Zeitpunkt fast 56 % zugelegt.
Das jüngste Niveau wurde durch die Veröffentlichung der Ergebnisse des zweiten Quartals 2026 gesteigert, die weit über die Erwartungen lagen. Auf bereinigte Basis belief sich der Gewinn auf 3,07 US-Dollar pro Aktie, was deutlich über den Analysten-Prognosen von 2,10 US-Dollar lag. Der Umsatz erreichte 6,57 Milliarden US-Dollar und übertraf die Prognose von 5,96 Milliarden US-Dollar, während das bereinigte EBITDA auf einen Rekordwert von 2,8 Milliarden US-Dollar und das operative Ergebnis auf 1,8 Milliarden US-Dollar gestiegen ist.
HSBC erhöht seine Bewertung für YPF von "Hold" auf "Buy" und hebt ihr Kursziel von 52 auf 60 US-Dollar an. Grund für die Aufrüstung sind die günstige Lage des Unternehmens, das von hohen Raffiniermargen profitieren kann, sowie die Aussichten auf sinkende Rohölpreise in naher Zukunft.
Diese beeindruckende Produktivität verleiht dem Unternehmen zusätzlich Gewicht. Dies ist bemerkenswert für ein Unternehmen, das bis zur argentinischen Wirtschaftskrise von 2001 bis 2002 praktisch wertlos war, als die Aktien von YPF rund 99,7% ihres Werts verloren haben.













