Williams (NYSE: WMB) gab am Donnerstag bekannt, dass sie die Übernahme von Momentum Midstream im Wert von 5,5 Milliarden Dollar abgeschlossen hat und damit die bedeutende Expansion ihrer Erdgasinfrastruktur im Basin von Haynesville an der US-Golfküste sicherstellt.
Die Transaktion wurde mit circa 3,5 Milliarden Dollar in bar und Schulddarlehen und 2 Milliarden Dollar an Williams-Kapital ausgegeben. BofA Securities und Truist Securities agierten als Finanzberater von Williams, während Davis Polk & Wardwell rechtliche Beratung zur Verfügung stellte. Die Transaktion wurde einen Tag nach der Ankündigung abgeschlossen.
Momentum Midstream ergänzt das Portfolio von Williams um mehr als 4.000 Pipeline-Meilen, über 1 Million Hektar exklusiver Flächen sowie Verarbeitungs- und Behandlungsanlagen. Zu den erworbenen Assets gehören drei Pipelines mit Take-or-Pay-Verfahren sowie eine Gathering-Fähigkeit von 6 Milliarden Kubikfuss pro Tag und eine Transportkapazität von 4,05 Milliarden Kubikfuss pro Tag. Williams sagte, der Deal stärkt die Fähigkeit, der wachsenden Nachfrage von Kunden aus den Bereichen LNG, Energie und Industrie am Golfküste gerecht zu werden.
Chad Zamarin, Präsident und CEO von Williams, sagte, die Übernahme sichere einen führenden Platz in der Haynesville Region und ergänzt die strategie des Unternehmens, die sich auf Erdgas konzentriert. Er betonte die dauerhaften Take-or-Pay-Vertragsmöglichkeiten und die hochwertige Kundenbasis von Momentum als wichtige Vorteile. Die Übernahme bietet auch Möglichkeiten für künftige Erweiterungen, so Williams. Zwei bereits angekündigte Projekte sollen zudem gleichzeitig durchgeführt werden.
Williams betreibt Infrastruktur für Erdgas und liefert rund ein Drittel der US-erdgasversorgung.













