Weizenfutures auf Euronext erreichten am Donnerstag ein monatliches Hoch, da die eskalierenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine Sorgen über Störungen beim Getreideexport aus der Schwarzmeerregion hervortraten.
Der Dezember-Kontrakt für Weizen bei Euronext stieg um 0,6 % auf 246,75 € je Tonnenmeile bis 13:07 Uhr Ortszeit, nachdem er zuvor in der Sitzung noch bei 249 € stand. Der Kontrakt hatte zuvor ein Sitzungshoch von 249 € erreicht, während der vorherige Spitzenwert am 24. Juli bei 250,50 € lag.
Die Chicago-Windfuturen legten ebenfalls um fast 2 Prozent zu und erreichten damit einen dreijährigen Höchststand nach einem Limit-on-Move am Mittwoch. Die Kurssteigerungen folgten Berichten, dass Russland in Betracht gezogen habe, die ballistischen Raketenangriffe auf die Ukraine zu verstärken, nachdem die Friedensverhandlungen scheiterten.
Die jüngsten gegenseitigen Angriffe haben die Grain-Ladungsoperationen an den Häfen in Russland und der Ukraine effektiv gestoppt, was die globalen Lieferungserwartungen weiter verstärkt. Das Schwarze Meer, ein zentraler Korridor für Getreideausfuhr, steht vor länger anhaltenen Störungen, da die geopolitischen Risiken stark zugenommen haben.
Der Preisanstieg unterstreicht die Sensibilität der Agrarmärkte gegenüber geopolitischen Entwicklungen, insbesondere in Regionen, die für den weltweiten Getreidehandel von zentraler Bedeutung sind.












